Text-Bild-Ansicht Band 247

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bezieh. k. Die Räder i und k werden absatzweise gedreht, indem von der Triebscheibe a aus die Scheibe b, welche sich gegen a achsial verschieben, aber nicht drehen kann, in Rotation versetzt wird. Die Scheibe b hat eine Erhöhung o, gegen welche sich die am Winkelhebel qe gelagerte Rolle p stützt. An der Scheibe b ist ein Klauenmuff d, welcher in einen gleichen auf der Welle C befindlichen Muff eingreift und dadurch das Kegelrad f von C aus dreht. Eine Spiralfeder wirkt auf Einkupplung von d; so lange jedoch die Rolle p auf der Erhöhung o läuft, wird der Schluſs dieser Kupplung nicht stattfinden. Während jeder Umdrehung von b findet eine ruckweise Umdrehung der 3 Kegelräder und ein theilweiser Stillstand derselben statt; bei der Bewegung wird die Mutterhülse der Spindel g je nach der Stellung des Hebels eq aus- oder eingeschraubt, welche wieder von der Lage der Regulatorhülse abhängt. Je weiter der Regulator aus seiner Mittellage gekommen ist, desto gröſser wird die indirekte Verstellung sein, welche mit der direkten sich nach der einen Richtung summiren, nach der anderen subtrahiren wird.

In gleicher Weise wirkt der in Fig. 13 Taf. 24 abgebildete Uebertrager von K. Chaineux in Aachen (* D. R. P. Nr. 13555 vom 31. März 1880). Der Regulator ist bei o, die Zulaſsvorrichtung bei b angehängt. Verläſst der Regulator die Mittellage, so bewegt er zunächst mittels der durchgehenden Spindel g die Hülse d direkt; sodann rückt er eine der Klauenkupplungen l oder h ein. Durch das eingerückte Kegelrad wird die Spindel g gedreht und die Mutter d ein- oder ausgeschraubt. In Folge dessen wird eine der Federn f zusammengedrückt, welche ein zu weites Ausschlagen des Regulators verhindern und die Verzahnungen der Kupplungen l und h in Eingriff halten, auch bei der Rückkehr in die Mittellage, bis diese erreicht ist. Nach Ueberschreitung der letzteren nimmt Spindel g die bisher eingreifende Kupplungshälfte mit, während nunmehr der andere Kupplungstheil eingerückt wird. Bei der Verschiebung der Spindel g aus der Mittellage summiren sich die direkte und indirekte Wirkung; bei der Rückkehr subtrahiren sie sich. Bei jedem Durchgang durch die Mittellage wird deshalb die zu beseitigende Differenz zwischen der Gröſse der Triebkraft und des Widerstandes der Maschine vermindert, bis schlieſslich Gleichgewicht der beiden Kräfte und Gleichgewicht bei der Mittelstellung des Regulators eintritt. Ist der Hub von d erschöpft, oder tritt aus anderem Grunde, wie z.B. beim Abfallen des Treibriemens, ein gröſserer Widerstand gegen die Drehung der Scheibe c ein, so springt die Warze k aus ihrem Einschnitt, drückt die Feder m zurück, bewegt den Hebel p und setzt ein Läutewerk in Thätigkeit, welches dem Maschinenwärter die eingetretene Unregelmäſsigkeit kundgibt.

Widerstandsregulatoren. J. Churchill in Upper Hollowway, England (* D. R. P. Nr. 12541 vom 11. Juni 1880 und Zusatz * Nr. 18362 vom 3. Juli 1881) hat für Maschinen, deren Drosselklappe durch einen Hilfscylinder mittels Dampf- oder Flüssigkeitsdruck bewegt werden muſs,