Text-Bild-Ansicht Band 242

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Feder leicht an die Spule gedrückt wird. An dieser Klappe ist das Stück i, das oben abgeschrägt ist, verstellbar befestigt. Soll der Apparat benutzt werden, so wird derselbe an das Rad n gedrückt; damit er aber in dieser Lage verharre, ist bei d eine kleine Nase an A gegossen, gegen welche sich die Sperrklinke c stemmt. Nach oben trägt die Klinke einen Arm mit Bolzen f, der sich an die schiefe Ebene von i legt. Beim Füllen der Spule wird die Klappe F zurückgedrängt, der Bolzen f steigt auf i empor, die Sperrklinke wird gehoben, gleitet von der Nase d und die Feder g entfernt den Spulapparat vom Rade n. Die Fadenvertheilung auf der Spule geschieht auch hier durch die Hand und sind deshalb beide Apparate wenig geeignet, sehr regelmäſsig gewickelte Spulen zu erzeugen.

C. Neidlinger in Hamburg (* D. R. P. Nr. 12491 vom 9. Juli 1880) hat zunächst seinen Spulapparat für Singer-Nähmaschinen gebaut. Innerhalb des über die Schnurscheibe gesetzten Kastens q (Fig. 20 und 21 Taf. 29) ist eine Feder p angeschraubt, gegen welche sich der Arm m des Spulapparates b stemmt, wenn er sich in der Arbeitslage befindet. Der Bolzen n überträgt die Bewegung der Klappe f auf die Feder, welche schlieſslich so weit zurückgebogen wird, daſs der Arm m seine Stütze verliert und den Spulapparat auslöst. Unterhalb der Spule d (Fig. 20) ist ein rundes Stäbchen i angebracht, an dem sich eine Rolle k hinführt. Das Lager l der letzteren bildet zugleich einen Fadenführer, dessen Feder den Faden leicht einklemmt; hierdurch und durch die Beschaffenheit des Nähzwirnes soll sich derselbe in regelmäſsigen, an einander liegenden Ringen aufwickeln, indem der Faden selbst dem Fadenführer seine richtige Bewegung ertheilt.

Felix Brown's Nebelsignalapparat.

Mit Abbildungen auf Tafel 27.

Ein von Felix Brown in New-York (* D. R. P. Kl. 74 Nr. 14691 vom 18. Januar 1881) construirter Nebelsignalapparat (Fig. 24 bis 27 Taf. 27) zeichnet sich besonders durch die Möglichkeit leichter Handhabung aus. Der eigentliche Apparat, d.h. der den Ton gebende Theil, ist nach Art einer Sirene gebildet, indem er sich aus zwei teleskopartig in einander verschiebbaren Cylindern zusammensetzt, von welchen der innere eine volle Stirnfläche besitzt, während der äuſsere Cylinder an dieser seiner Fläche Oeffnungen b zeigt, die den Zufluſs der anzusaugenden Luft gestatten. Die Saugwirkung selbst geschieht wie beim Ventilator während der Rotation durch Flügel e des inneren, leicht in A beweglichen Cylinders E. An den Mänteln befinden sich Oeffnungen f bezieh. a. Auſser dieser erwähnten Beweglichkeit beider Cylinder zu