Text-Bild-Ansicht Band 241

Bild:
<< vorherige Seite

diese Zahlen nur 18,3 und 11,6, mit welcher Berechnung Schröter's die einen sehr trockenen Dampf anzeigenden Indicatorcurven vollkommen in Einklang stehen. Da überdies die Maschine von Pantin einen zu kleinen Receiver hat und deshalb der Verlust an Diagrammsfläche zwischen dem Diagramm des kleinen und dem rankinisirten Diagramm des groſsen Cylinders sehr groſs ist (vgl. Textfigur 1 Pantin und Fig. 2 Augsburg), so ist das Uebergewicht der deutschen Maschine über die preisgekrönte französische vollkommen erklärlich; ja man darf sagen, daſs das Ergebniſs der Augsburger Maschine wohl auch noch überboten werden kann, weil bei derselben nur die Böden, nicht aber die Deckel geheizt sind.

Fig. 1., Bd. 241, S. 327
Fig. 2., Bd. 241, S. 327

Die Heizung aller Deckel ist zur Erzielung groſser Oekonomie noch wichtiger als selbst der Dampfmantel, wie neuere Versuche nachweisen. Die Pantiner Maschine hat sehr unvollständigen Dampfmantel und gar keine geheizten Deckel. Wahrscheinlich hätte auch in Augsburg die Beseitigung der Heizung am groſsen Cylinder einen gröſseren Ausschlag ergeben, wenn alle Deckel geheizt gewesen wären, als jetzt, wo der theilweise Mangel der Deckelheizung und die ungewöhnliche Trockenheit des Dampfes zusammenwirken, um den Nachtheil der Weglassung der Heizung auſsergewöhnlich klein erscheinen zu lassen. Würde man überdies Heizdampf von 10at Spannung bei 5at