Text-Bild-Ansicht Band 240

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Für 24 Stunden 82,80 M.
Mithin für 1 Ofen in 24 Stunden auf 11,83 M.

Bei einer Produktion von 2066cbm in 24 Stunden stellt sich somit der Arbeitslohn für 100cbm Gas auf 57,26 Pf. gegen früher 80,3 Pf.

An den Generatoren sind bis jetzt noch keinerlei Ausbesserungen vorzunehmen gewesen; das Mauerwerk ist vollständig tadellos und an der Innenseite nirgends abgeschmolzen, oder ausgefressen. Gegenüber dem Gaskanal ist ein gröſserer feuerfester Schaudübel eingesetzt worden, um den Gaskanal besehen und nöthigen Falles reinigen zu können. Auf die Füllöffnungen sind statt der ersten guſseisernen Abschluſsdeckel solche aus feuerfestem Material aufgesetzt worden, die sich vorzüglich bewähren. Auch am Mauerwerk der Regeneration ist bis jetzt noch nicht die mindeste Ausbesserung vorzunehmen gewesen; sämmtliche Kanäle waren staubfrei und die Kanten der Steine noch vollständig scharf. Bei den von Anfang in Betrieb gewesenen Oefen haben im vorigen Sommer die Retorten ausgewechselt werden müssen. Dieselben waren einer sehr hohen Temperatur ausgesetzt gewesen, die Oefen hatten schwächere Vorder- und Rückwände und die Retorten waren auſser vorn und hinten nur noch 3 mal unterstützt. Beim Ausbrechen zeigte sich, daſs die Schlitzplatten vollständig gut erhalten, daſs dagegen die unteren Tragsteine der mittleren Retorten geschmolzen waren und daſs auf diese Weise der innere Einbau seinen Halt verloren und das Zerreiſsen der Retorten veranlaſst hatte. Im gegenwärtigen Einbau sind 4 Tragsteine, die Vorderwand hat nach auſsen 1 Stein Stärke, dann 8cm Isolirschicht und dahinter wieder ½ Stein Mauerwerk. Die Rückwand ist zwei Stein stark und neuerdings versuchsweise, wie schon eingangs erwähnt, an einigen Oefen durch eine vorgesetzte ½ Stein starke Mauer mit Isolirschicht verstärkt worden. Bis jetzt kann man weder an den Retorten, noch sonst im Einbau einen Mangel bemerken, die Vorder- und Rückwände sind nicht, wie früher, nach auſsen getrieben, sondern in ihrer ersten Lage stehen geblieben. Der Graphitansatz ist so gering, daſs er alle 2 bis 3 Monate innerhalb 2 Stunden ausgebrannt werden kann. Die Tauchung wird auf 20mm gehalten.

Bei dem in Fig. 4 bis 6 Taf. 25 dargestellten Retortenofen von A. Klönne in Dortmund (* D. R. P. Nr. 10400 vom 16. Mai 1879) liegt der Generator K in der Mitte unter dem Ofen, ist möglichst weit nach oben in den Retortenofen hineingedrückt und deshalb mit einem spitzen oder parabelförmigen Gewölbe oder mit Façonsteinen abgeschlossen. Die unteren Retorten sind deshalb aus einander geschoben und die untersten Füchse L ganz nach den Auſsenwänden des Ofens hin verlegt. Auf diese Weise entsteht auſser einem groſsen Verbrennungsraum zwischen den unteren Retorten so viel Raum, daſs der Scheitel