Text-Bild-Ansicht Band 236

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um e ausführen kann. Sein unterer Theil d greift in einen Einschnitt des Schlagbolzens F, so dass, wenn der Schütze den Hebel L vordrückt, d zurückgeht und auch den Schlagbolzen zur Ausführung einer gleichen Bewegung zwingt. An der Seite besitzt der Theil d eine Ausfräsung, in welche ein hinten im Riegel b befindlicher Ansatz tritt, so dass also auch der Riegel b die Bewegung des Theiles d mitmachen muss. Der Riegel b liegt parallel zur Seitenachse in einer cylindrischen Höhlung des Ansatzes B1. Derselbe wird durch eine Spiralfeder vorgedrückt und bei geschlossener Waffe veranlasst, mit seinem vorderen schwächeren Ende in eine Auslassung der hinteren Lauffläche zu treten und dadurch den Verschlusscylinder in seiner Stellung zu fixiren. Ferner besitzt der Verschlusscylinder B am vorderen Ende eine Auslassung zur Aufnahme des Patronenausziehers a1. Letzterer besteht aus einem starren, nicht federnden Haken und liegt lose in der betreffenden Auslassung. Die vordere Fläche seines unteren Ansatzes a ist abgeschrägt und tritt weiter nach vorn hervor. Dieser Fläche entsprechend ist auch die vordere Wand der Verschlusscylinder-Auslassung gestaltet. In Folge dieser Einrichtung gleitet die Fläche des Ausziehers an derjenigen der Auslassung nieder, sobald der Riegel b vortritt und dadurch einen Druck auf den Patronenauszieher ausübt. Als weitere Folge hiervon gewinnt dadurch der letztere einen festen Halt am Patronenboden. Die zum Uebergleiten des Patronenbodens erforderliche Nachgiebigkeit erhält der Patronenauszieher dadurch, dass bei dem Vorschieben des Verschlusscylinders behufs Schliessens der Waffe der Riegel b gegen die hintere Laufwand stösst, zurückgedrückt, dadurch der Auszieher frei wird und nach oben ausweichen kann. Ist der Theil B1 nach rechts gedreht, so wird durch die Spiralfeder und durch Zurücklegen der Handhabe L der Riegel b vorgeschoben, sein Ansatz tritt in den Lauf und sein Kopf drückt den Patronenauszieher nieder.

Der Schlagbolzen F entspricht im Allgemeinen dem betreffenden Theile der Waffen gleicher Gattung. Der Erfinder wendet ebenfalls eine Spiralfeder zum Vorschnellen desselben an; letztere liegt in einer Bohrung des Schlagbolzens und stützt sich beim Spannen mit ihrem hinteren Ende gegen einen durch den Schlagbolzen hindurch gehenden und in dem Verschlusscylindertheil B2 befestigten Stift. Wie schon erwähnt, hat der Schlagbolzen auf der oberen Seite einen Führungszapfen und an der unteren Seite eine Spannrast und hinter dieser eine Ruhrast.

Das Festhalten des Schlagbolzens in der Spann- und der Ruhstellung vermittelt die Stange w. Dieselbe liegt lose in einem Ausschnitt der Hülse, tritt durch eine Auslassung des Verschlusscylinders hindurch in die oben erwähnten Rasten und dreht sich um ihr vorderes Ende w1; ihr hinteres nach oben gerichtetes Ende w2 greift in die betreffende Rast und in eine Auslassung ihres unteren Theiles