Text-Bild-Ansicht Band 236

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Kl. 4 Nr. 8468 vom 19. Juni 1879). Die conische, für zwei oben zu einem Kreise sich zusammenlegende Flachdochte bestimmte Scheide A (Fig. 9 Taf. 29) ist an ihrem unteren Theile mit einem Kranz B umgeben, welcher kleine Oeffnungen a hat; durch diese tritt Luft ein, strömt durch zwei Oeffnungen o in den conischen Raum der Dochthülse und geht längs der Brandröhre F in die Höhe.

Von K. E. Hagedorn in Düsseldorf (* D. R. P. Kl. 4 Nr. 8804 vom 10. Mai 1879) ist eine selbstthätige Regulirung des Flüssigkeitsspiegels in einem centralen Oelbehälter, welcher eine Anzahl keinerer Behälter für die einzelnen Lampen speist, angegeben worden. Diese Regulirung wird ohne Ventile in folgender Weise bewirkt: Nach Füllung des Centralbehälters A (Fig. 10 Taf. 29) wird die Eingussöffnung G luftdicht verschlossen. Es wird, also durch das mit Regulirhahn h versehene Rohr e nur so lange Oel in den Behälter c, von welchem aus die einzelnen Kanäle zu den Lampen D abzweigen, einfliessen können, als äussere durch das Verbindungsstück b zwischen den Behältern A und c eingetretene Luft durch das Rohr o über den Flüssigkeitsspiegel in A gelangen kann. Von dem Augenblicke an, wo die Röhre o, welche etwa 2cm weniger tief in c eintaucht als das Rohr e, von der Flüssigkeit erreicht wird, hört der weitere Zufluss durch e auf. Nach einiger Zeit werden die Flammen bei D so viel Oel verbraucht haben, dass durch Sinken des Flüssigkeitsspiegels die untere Oeffnung von o wieder frei wird; dann wird aus e neuerdings Leuchtstoff nachfliessen u.s.w.

Hf.

Ueber neue Brauerei-Einrichtungen.

(Fortsetzung des Berichtes S. 358 Bd. 235.)

Mit Abbildungen auf Tafel 29.

Der Malzerzeugungsapparat von E. Hruby in Prag (* D. R. P. Klasse 6 Nr. 9866 vom 3. October 1879) besteht nach dem Böhmischen Bierbrauer, 1879 S. 506 aus einem cylindrischen oder prismatischen, durch Zwischenwände in Fächer getheilten Behälter A (vgl. Fig. 11 Taf. 29) aus gelochtem oder geschlitztem, stark verzinntem Blech. Der mit im Gerste gefüllte Behälter wiegt höchstens 100k und kann leicht von zwei Männern gehandhabt werden. Die Behälter werden nun je nach Bedarf an einem Rade oder in Lagern auf einem Gestelle durch eine Kette derart verkuppelt, dass sich ein jeder um seine eigene Achse drehen und mit den anderen zusammen auf und ab bewegen kann.

Beim Weichen werden die mit gereinigter Gerste gefüllten Behälter in den Weichstock C (Fig. 11) gebracht, in welchem an. zwei