Text-Bild-Ansicht Band 236

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W. Schneider und Comp. in Frankfurt a. O. (* D. R. P. Kl. 6 Nr. 7949 vom 28. März 1879) enthält eigenthümlich geformte Stäbe a, welche auf Schraubenbolzen gelagert sind. Dieselben sind mit angegossenen Lappen und Bolzen an einem gemeinsamen quadratischen Stabe befestigt, welcher mittels einer Spindel und eines Handrades in seiner Längsrichtung verschoben wird und dadurch den Durchgang zwischen den Roststäben erweitert und schliesst. Die durch diese Roststäbe zerkleinerte Maische geht dann auf ihrem Wege zum Vormaischbottig zwischen den schräg liegenden Kühltaschen c hindurch, welche mit Wassereinlauf d und Abfluss e versehen sind, während der Luftsauger C die heissen Dämpfe aus dem Gehäuse abführt.

Das Ausblaseventil von J. Scheibner in Berlin (* D. R. P. Kl. 6 Nr. 8591 vom 31. Juli 1879) ist mit dem gusseisernen Conus A (Fig. 3 Taf. 37) eines gewöhnlichen Henze'schen Dämpfers verbunden. Der bei a eingelassene Dampf hebt den auf der Spindel b lose aufgesteckten Ring c, geht unter die beiden in einander geschobenen trichterförmigen Einsätze e und wird durch die schrägen Rippen e1 gezwungen, in bestimmten Richtungen in das Dämpfgut einzutreten. Sollte in der Dampfleitung ein Minderdruck eintreten, so fällt der Ring c auf den Sitz f und verhindert dadurch das Uebertreten von Stärkekleister in die Leitung. Ist die Dämpfung beendet, so wird der Dampfeinlass a geschlossen, das zum Ausblaserohr m führende Ventil g geöffnet und mittels der Spindel b der Ring c und Kegel d gehoben. Das herausgeschleuderte Maischgut wird an den rauhen Flächen des Halses h und dem Ringe c zerrissen.

Zum Reinigen ist noch ein Handlochverschluss i und Dampfeinlass l vorhanden, während durch den Anschlussstutzen k das Condensationswasser abfliesst.

Beim Maischzerkleinerungs- und Kühlapparat von O. Hentschel in Grimma (* D. R. P. Kl. 6 Nr. 7321 vom 11. März 1879) führt das Ablassrohr a (Fig. 4 Taf. 38) aus dem Henze'schen Dämpfer die gekochte Masse auf den dachförmigen Obertheil b des Kegelstumpfes e, welcher dasselbe an die innere Wandung des Bottichs schleudert. Der Kegelstumpf c aus Hartguss ist auf der inneren Seite mit kleinen Riffeln versehen und auf dem gusseisernen Cylinder d befestigt, während e unten in eine Schnecke w ausläuft, welche dem oberen, mit schrägen Rippen versehenen Theile das Mahlgut zuführt. Die durch den Kegelstumpf e hindurch gehende Antriebwelle f trägt an ihrem oberen Ende die Antriebscheibe g und wird durch das Halslager h und unten durch das Spurlager i geführt. Zur Einstellung des Mahlkörpers dient der Stahlbolzen k, welcher durch die Stopfbüchse l abgedichtet ist und vermöge des mit Stellrad versehenen Hebels m die Antriebwelle f trägt. Das Ventil n dient zum Ablassen der Maische,