Text-Bild-Ansicht Band 271

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Nr. 24202 vom 20. April 1883) ist das obere Schild A der Riemenverschraubung (Fig. 2) an einer Seite mit einem hakenförmigen Ende a versehen, um das oben liegende Riemenende so zu kröpfen, daſs die untere Fläche der Verbindungsstelle ohne jeden Vorsprung oder Absatz verläuft.

Ein Treibriemenschloſs, welches die Enden in sehr fester Weise faſst, ist das von G. Smith in Leicester (D. R. P. Nr. 36523 vom 24. October 1885). Bei demselben sind mit den Enden der gebogenen Verbindungsplatte b (Fig. 3) Verlängerungsplatten ee durch Gelenke cc verbunden. Die Riemenenden aa werden durch Schrauben dd zwischen die gerieften Theile ss1 der Platten be gepreſst.

Unter dem 7. Mai 1886 hat Nicolas Qurin in Kirchberg (Niederösterreich) ein Privilegium erworben auf einen Riemenverbinder für Maschinentreibriemen aller Art, welcher die Riemenenden gleichzeitig von oben und von unten faſst, und zwar in der Weise, daſs er nicht nur durch Nägel an die Riemenenden angeklammert ist, sondern daſs diese Enden auch noch in etwas gekrümmter Lage in den Verbinder eingezwängt werden.

Fig. 4., Bd. 271, S. 210
Die Querleisten a, b, c (Fig. 4) sind durch zwei Längsleisten d, e zu einem etwas gekrümmten Rahmen verbunden, wobei die untere Fläche der mittleren Querleiste b um die Riemendicke höher liegt, als die obere Fläche der beiden Endleisten a und c. Die Leiste b ist mit zwei oder mehr Reihen nach abwärts gerichteten, die beiden Endleisten a und c mit nach aufwärts gerichteten Zähnen versehen.

Beim Anlegen des Verbinders wird von den beiden verschmälerten Riemenenden zuerst das eine Ende in den Verbinder gesteckt, so daſs es bis zur Mitte desselben reicht, und indem man den Verbinder sammt eingestecktem Ende auf irgend eine Unterlage auflegt, schlägt man mit einem Holzschlägel den Riemen in die Zahnung ein.

Henry Bernoulli Barlow in Cornbrook bei Manchester hat sich unter D. R. P. Nr. 44503 vom 14. Februar 1888 einen Treibriemen mit eingewebten Drahtstücken und dazu passendem Schlosse patentiren lassen. Die Einlagen bestehen aus vollen oder hohlen Drahtstücken b, welche beim Weben des Riemens eingewebt werden; sie werden zur Befestigung der Riemenenden an einander benutzt, indem sie durch Metallhaken von irgend einer bekannten Construction c (Fig. 5 und 6) oder von nachstehend beschriebener Form verbunden werden. Bei den dargestellten Verbindungshaken c (Fig. 5) ist nur der gerade sich über die Riemenenden legende Rücken flach, während die die Querdrähte umschlieſsenden Haken am besten rund oder, wenn flach, so geformt sind,