Text-Bild-Ansicht Band 271

Bild:
<< vorherige Seite

sind einfach oder mehrfach geschlitzt, und sind die Stege s schmäler als der zugehörige Hakenkopftheil h. Die Stege s1 sind vertieft, so daſs in die Rinne n derselben die Hakenköpfe h mit ihren Vorsprüngen i eingreifen, welche zahnartig unterschnitten und auſserdem an der Unterseite so abgeschrägt sind, daſs die Anlagefläche oo1 von der Unterfläche f des Lappens a nach der Oberfläche f1 desselben verlaufen. Zur Weiterführung ist in den Köpfen hh1 noch ein Einschnitt r bezieh. ein Ansatz r1 angebracht. Wegen der Begründung der Absichten und Ansichten des Erfinders verweisen wir auf die Patentschrift, glauben jedoch bemerken zu müssen, daſs wir die gute Meinung des Erfinders bezüglich der Haltbarkeit seines Schlosses nicht theilen und bisher noch nicht Gelegenheit hatten, unsere Ansicht zu verbessern.

Fig. 17., Bd. 271, S. 214
Fig. 18., Bd. 271, S. 214
Fig. 19., Bd. 271, S. 214

(Schluſs folgt.)

Neuerungen im Metallhüttenwesen.

(Fortsetzung des Berichtes S. 172 d. Bd.)

Mit Abbildungen auf Tafel 11.

Kupfer und Phosphorkupfer. Um Kupfererze auf nassem Wege zu verarbeiten, müssen dieselben entweder oxydisch sein oder, falls geschwefelte Erze verwendet werden sollen, in den oxydirten Zustand übergeführt werden, was in der Regel durch Röstung geschieht. Joseph Perino schlägt nun ein Verfahren vor, um womöglich gänzlich ohne Röstung den Kupferkies, das hervorragendste Kupfererz, zu sulfatisiren. Dasselbe besitzt nach seiner Zusammensetzung als Mineral die Formel CuFeS2 und enthält demnach 34,57 Proc. Kupfer und 30,54 Proc. Eisen. Selten aber tritt der Kupferkies ganz rein auf, sondern ist in der Regel vergesellschaftet mit Schwefelkies (FeS2), ja in den meisten Fällen hat es der Hüttenmann nur mit Kupferkies haltigen Schwefelkiesen zu thun. Der trockene Weg mit seiner Bildung von Stein und dem wiederholten