Text-Bild-Ansicht Band 269

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nach rechts über das Papier verschieben. Um ein unbeabsichtigtes, zu weites Verschieben zu verhindern, greift dabei der an p1 sitzende Sperrzahn i in eine zweite, mit gegenüber o2 entgegen gerichteten Zähnen versehene Zahnstange i1 ein. Durch direktes Niederdrücken des Hebels p1 mittels des Armes p bringt man die Zwischenräume zwischen den einzelnen Worten hervor, während zur Erzielung der Zeilenabstände das Papier bezieh. die Walzen aa1 mittels eines Sperrhebels bewegt werden.

Wie die Guhl und Harbeck'sche Schreibmaschine gehört auch der von R. E. Morris in Wichita, Kansas (Amerikanisches Patent Nr. 355703) construirte Schreibapparat zu derjenigen Gattung von Schreibmaschinen, welche nicht mit Typenhebeln, sondern mit einer einstellbaren (verschiebbaren) Kautschuk-Typenplatte arbeiten, und bei denen sich der Schreibmechanismus über das festliegende Papier verschiebt (vgl. die Hall'sche Maschine *D. R. P. Nr. 16829). Die Morris'sche Construction (Scientific American vom 28. Januar 1888 * S. 54) soll eine billige, transportable Maschine darbieten, ohne daſs dieselbe an Güte der Arbeit und Schnelligkeit des Arbeitens den theureren Apparaten nachstünde.

Textabbildung Bd. 269, S. 347
Zwischen den seitlichen Gestellwänden (vgl. die Textfigur) ist in der Mitte die das zu beschreibende Papier tragende Walze gelagert, und hinten eine die Wände verbindende Stange, an welcher drehbar zwei Bügel sitzen, zwischen denen vorn eine gezahnte Stange angeordnet ist. Diese beiden Stangen dienen, wie die Figur deutlich erkennen läſst, dem ganzen Schreibmechanismus zur Führung. Der letztere ist mithin bequem aufklappbar, so daſs sich der Arbeitende leicht von der Richtigkeit des Geschriebenen überzeugen kann, ähnlich wie bei der Boston-Schreibmaschine (1887 266 * 530). Das Papier wird an der Druck walze in bekannter Weise durch federnd anliegende Walzen gehalten.

Die beiden auf den Führungsstangen sitzenden Seitentheile des