Text-Bild-Ansicht Band 269

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auf gemeinsamer Achse sitzenden Typenhebeln, welche ihre Typen alle an demselben Punkte der Maschine zum Abdruck bringen, in ähnlicher Weise wie bei der Maschine von E. Fitch (vgl. 1887 266 * 533).

Diese Hebel, in einer wagerechten Ebene liegend und um die in den Gestellwänden A (Fig. 1 Taf. 17) gelagerte Achse c drehbar, bestehen aus zwei Theilen C und D, welche durch ein senkrechtes Scharnier ee1 mit einander verbunden sind, so daſs die die Typen D1 tragenden Theile D in einer wagerechten Ebene schwingen können. Die vorderen Theile C finden in der Ruhestellung unter dem Einflüsse von Federn d ihre Anlage an einer Stange C1, während die Theile D in Führungen E liegen (Fig. 3), welche nach oben convergirend an der Querschiene E1 des Gestelles A befestigt sind, und welche die Typen, deren Färbung unsere Quelle unerwähnt läſst, beim Drucke auf die entsprechende Taste in die gemeinsame Oeffnung f3 leiten, über welcher sich das Papier befindet. Damit die Hebelarme D bei ihrer seitlichen Verschiebung einander ausweichen können, sind die Führungen E unten eine kurze Strecke weit mit einem senkrechten Theile f versehen, so daſs der Arm. der jeweils angeschlagenen Type sich eine Strecke weit in senkrechter Richtung bewegt, und erst seine seitliche Bewegung macht, wenn er über die übrigen Hebel gehoben ist.

Unterhalb der Typenhebel liegt der Spatienrahmen G, welcher um die Achse g schwingt, und mit seinem dem Schlitten B zugekehrten Theile von der Feder g2 nach unten gezogen wird. Die Querschiene G1 dieses Rahmens G liegt innerhalb des Bereiches der Typenhebel C derart, daſs sie von jedem Hebel, der niedergedrückt wird, mit nach unten geführt wird. Dies hat zur Folge, daſs der am Ende des Rahmens G sitzende federnde Schaltkegel g1 eine gewisse Strecke weit über die Zähne des Schaltrades H hinweggeführt wird, um alsdann, wenn der Rahmen G von der Feder g2 niedergezogen wird, das Rad H entsprechend zu drehen. Die Schiene G1 des Rahmens, welche unmittelbar unter den Hebeln C liegt, ist, wie Fig. 5 zeigt, verschieden tief ausgekehlt, so daſs der Schaltkegel g4, je nachdem der eine oder andere Hebel C niedergedrückt wird, über eine verschieden groſse Anzahl Zähne hinweggeht und alsdann das Rad H um eine verschieden groſse Strecke dreht. Damit wird auch der Papierschlitten entsprechend der Breite des gedruckten Buchstabens verschoben, so daſs die Zwischenräume zwischen den Buchstaben gleich groſs werden. An den beiden Seiten des Rahmens G sind die beiden Tasten G2 angebracht, mit deren Hilfe man die Spatien herstellen kann. Ein Anschlag g3 begrenzt die Bewegung des Rahmens G nach unten.

Das Rad H ist mit dem Schneckenrade J verbunden, welches seinerseits in die Zähne der an dem Schlitten B angebrachten Zahnstange I1 eingreift und auf diese Weise den Schlitten B nach jedem Aufdrucken eines Buchstabens weiter bewegt.