Text-Bild-Ansicht Band 269

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Der das Papier tragende Schlitten B wird hinten von einer Stange I, welche von zwei Augen i umfaſst wird, und vorn von der auf der Schiene i1 laufenden Rolle i2 geführt. In dem Schlitten ist hinter der Zahnstange I1 eine Welle j gelagert, an welcher Hülsen j1 und Daumen j2 sitzen (Fig. 1 und 4). Diese Hülsen f1 greifen mit Daumen in Oeffnungen der Zahnstange I1 ein, derart, daſs, wenn man auf den an der Welle j sitzenden hinteren Daumen j2 drückt und dadurch die Welle; theilweise dreht, die Zahnstange I1 auſser Eingriff mit dem Schneckenrade J gebracht wird und der Schlitten alsdann frei hin und her geschoben werden kann. Federn bringen die Welle wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, sobald der Druck auf den Daumen j2 derselben aufhört. Ansätze der Zahnstangen I1, welche sich auf die Schlittenwände aufsetzen, begrenzen die Bewegung der Zahnstange nach unten.

Dasselbe Auslösen der Zahnstange I1 erfolgt, sobald der lange Arm P2 (Fig. 4) des Hebels P1 P2 gegen die untere Seite des vorderen Daumens j2 der Welle I1 drückt. Der Hebel P1 P2 sitzt lose auf der Welle m2, auf welcher eine der vier Rollen o, o1, o2, o3, welche das Papier führen (Fig. 1), fest sitzt. Auf dem Arme P2 ist ein Schaltkegel p angeordnet, welcher jedesmal, wenn der Hebel P2 mit der Handhabe P3 (Fig. 4) gehoben wird, in das auf der Welle m2 fest sitzende Schaltrad p1 eingreift und dasselbe mitsammt der Walze o dreht, was ein entsprechendes Weiterschieben des Papieres zur Folge hat. Mit Hilfe eines in dem Segmente Q verschiebbaren Anschlages wird die Gröſse des Hubes des Hebels und damit die Strecke, um welche das Papier jeweils verschoben wird, geregelt.

Unmittelbar über der Oeffnung f3, durch welche hindurch die Typen das Papier treffen, befindet sich die Schiene LM (Fig. 1 und 2), welche an ihrer unteren Seite mit dem Kissen l versehen und um die Zapfen l3 drehbar ist. Ein an demselben angebrachtes Segment m gestattet ein Verstellen des Kissens um seine Längsachse. An einer Seite ist die Schiene durch Scharniere n mit dem Schlitten B verbunden, derart, daſs man dieselbe mit Hilfe der Handhabe n1 aufheben kann, um das Papier einzufügen.

Die Führung des Schlittens B gestattet ein Aufheben desselben. Damit hierbei ein seitliches Verschieben vermieden wird, sitzt an den Augen i ein segmentförmiger Zahn K1, welcher dann mit der schräg gestellten, am Gestelle A befestigten Zahnstange k2 in Eingriff kommt.

Eine interessante, wenn auch etwas vieltheilige Construction bietet die Schreibmaschine von E. Manville Hamilton und L. Goldsmith in New York (*D. R. P. Nr. 41163 vom 16. Februar 1887). Dieser Apparat arbeitet mit radial im Kreise angeordneten Typenhebeln, während das Papier von einem quer durch die Maschine laufenden Schlitten geführt wird (vgl. Myers 1887 266 * 535).