Text-Bild-Ansicht Band 269

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In dem Gestelle M (Fig. 6 bis 8 Taf. 17), welches den ganzen Mechanismus trägt, sind auf Stützen b9 und b5 die Scheiben B1 und B über einander gelagert, von denen die letzteren zur Lagerung der Typenhebel A und die ersteren zur Lagerung der dieselben bewegenden Theile dient. Die Scheibe B besitzt zwei ringförmige geschlitzte Flanschen, zwischen denen die ebenfalls ringförmige Rippe b liegt. Auf dem äuſseren der beiden Flansche ruht ein Ring B2, dessen ringförmige Rippe b1 der Rippe b gegenüber liegt. Zwischen diesen Rippen b und b3 und in den Schlitzen der beiden Flansche der Scheibe B lagern nun die Typenhebel A in der Weise, daſs sie vorwärts und rückwärts gleiten und zugleich eine Drehbewegung ausführen können. Zur Erzielung dieser Bewegungen tragen die Hebel A Arme a1 deren Achsen a3 in der Scheibe B gelagert sind und deren Zahnsectoren a2 mit den gebogenen, verzahnten Enden a4 der Hebel q in Eingriff stehen. Diese letzteren Hebel c1 finden ihre Lagerung und ihren Drehpunkt auf einem, auf der Scheibe B1 angeordneten Ringe c2 und werden von Stiften c3 der Hebel C, welche Stifte in Löchern von M und B1 geführt sind, gehoben und von Federn c5 gesenkt. Da die um Stifte c4 der Grundplatte drehbaren Hebel C mit den Tastenstiften C1 C2 in Verbindung stehen, so ist leicht ersichtlich, daſs beim Anschlagen einer Taste C2 der zugehörige Stift c3 und damit der betreffende Hebel c1 gehoben wird, was zu Folge der Verzahnung a2 a4 ein Schwingen von a1 und ein Bewegen der Typenhebel A aus der Ruhelage, Fig. 6 links, in die Druckstellung, Fig. 6 rechts, bewirkt. In der Ruhestellung liegen die an den Enden von A sitzenden Typen a an dem ringförmigen, aus Filz bestehenden Farbkissen D an, dessen Behälter in dem auf B befestigten Ringe B2 eingeschraubt ist, so daſs, je nach der Stellung des Behälters, die Typen a mehr oder weniger eingefärbt werden können.

Das Papier ist zwischen der mit Gummibelag versehenen Walze E2 und der federnd anliegenden Walze E3 durchgeführt. Beide Walzen liegen in einem um e6 e7 (Fig. 7 bis 9) drehbaren Gestelle e4, welches zur bequemen Einführung des Papieres nach der Vorderseite der Maschine aufklappbar ist. Dieses Gestell e4 ruht wieder in dem Rahmen E1 , welcher auf Stangen e des Rahmens E gleiten kann und dieser letztere endlich, aus den Stangen e und Querstücken e1 bestehend, ist wieder bei e2 e3 am Maschinengestelle drehbar gelagert, so daſs er in die in Fig. 9 punktirt gezeichnete Lage nach der Hinterseite der Maschine gedreht werden kann. In der gewöhnlichen Lage stützt sich dieser ganze Papierträger mit Schrauben e8 auf Säulchen e9 der Maschine.

Das Papier wird bei dieser Maschine derart beschrieben, daſs die Buchstaben in Richtung der Achse k der Walze E2 neben einander zu stehen kommen. Zur Erzielung der Zeilen muſs die Walze E2 mithin um ihre Achse gedreht werden, und erfolgt dies um den Abstand zweier Zeilen mit Hilfe des mit einem Sperrmechanismus verbundenen