Text-Bild-Ansicht Band 268

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und berechnet sich Gk nach der allgemeinen Gleichung:

a) G = ce . μ . v H2 O,

wobei μ und v Werthe sind, welche von der volumprocentischen Zusammensetzung der Rauchgase abhängen. Es bedeutet

Es ist aber auch:

b)

Durch Verbindung der obigen Gleichungen a) und b) erhält man:

hierbei bezeichnet φ das Verhältniſs des Kohlenstoffgehaltes der Auswurfmenge zu dieser.

Nachdem direkte Beobachtungen während den Versuchsfahrten ergeben haben, daſs die aufgefangenen Auswurfstoffe sowohl hinsichtlich ihrer Gröſse, Form und dem äuſseren Ansehen und des Gefüges vollständig jenen Rückständen glichen, welche sich in der Rauchkammer ansammelten, so wurde angenommen, daſs das thatsächlich ausgeworfene Material A mit jenem des Rauchkammerrückstandes (Rr) im Wesentlichen übereinstimmen, und wurde diese Annahme sowohl durch die übereinstimmenden Ergebnisse mehrfacher Glüh versuche mit beiden Materialien sowie durch den Nachweis der sehr befriedigenden Gleichartigkeit des Rauchkammerrückstandes und des Auswurfmateriales, welch ersterer offenbar nur durch den Einfluſs des Funkenfängers zurückgeblieben war, als berechtigt erkannt. Hiernach ist der Werth φ aus der Beschaffenheit des Rauchkammerrückstandes (Rr), welche durch Analyse bekannt ist, abzuleiten.

Durch Verbindung der Gleichungen V gelangt man nach einigen Transformationen zu folgenden Werthen von A:

VI)

In dieser Gleichung VI sind nun die Gröſsen L und ck constant und sowohl von der Einrichtung wie von der Führung des Feuers unabhängig, dagegen lediglich von den physikalischen Eigenschaften des verwendeten Brennstoffes abhängig; alle übrigen Gröſsen sind Variable und ihrerseits hauptsächlich von der Führung der Feuers abhängig.

Dieselbe Gleichung VI läſst erkennen, daſs die specifische Auswurfmenge A von folgenden Verhältnissen abhängig ist, und zwar:

a) von der Beschaffenheit des Brennmateriales,