Text-Bild-Ansicht Band 268

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1) gute reine Brennmaterialien, 2) rationelle (zum Brennmaterial) passende Feuerungsanlagen mit Einrichtungen, welche den Auswurf schon aus der Feuerbox verhindern, 3) zweckmäſsige Einrichtung des Blaserohres, 4) möglichst geringen Luftüberschuſs, bei welchem noch eine vollkommene Verbrennung erreicht wird, 5) Reduction der Anzahl und Intensität der Maschinenexhaustionen. Für die mittleren Verhältnisse, welche für die 4 Versuchsfahrten maſsgebend waren, ergaben sich die in der Tabelle XIII zusammengestellten Werthe, aus welchen zunächst hervorgeht, daſs die Verfeuerung von kleinkörniger, sandiger Braunkohle von verhältniſsmäſsig geringerem theoretischen Heizwerthe, ferner bei Beförderung von schweren Zügen und forcirtem Kesselbetriebe nur unter Anwendung von solchen Einrichtungen an der Feuerung ökonomisch sein kann, welche sowohl die Bildung von reichlichen Rückständen sowie den Auswurf derselben vermindern. Der Wärmeverlust W4 berechnet sich mit Rücksicht auf die gegebenen Gröſsen allgemein mit:

VII) W4 = A[Hr + cA(Tp – t)],

da das maſsgebende Temperaturgefälle (Tp – t) beträgt.

Tabelle XIII.


Art der Feuerung

Nepilly-Feuerung
Gewöhnliche Plan-
feuerung
Zeichen der Versuchsfahrt A B C D
Kohlenstoff für 1k Brennstoff ckk 0,4766 0,5114 0,4873 0,4984
Kohlenstoff in den Rückstän-
den C = (ca + cb + cr)

Ck

0,0130

0,0153

0,0243

0,0296
Kohlenstoff im Auswurf-
materiale

0,6720

0,6805

0,6891

0,7319
Gewichtsmenge Rückstände
für 1k Brennstoff

Rk

0,0348

0,0538

0,0439

0,0635
Auswurfmenge für 1k Brenn-
stoff

Ak

0,178

0,276

0,249

0,267
Theoretische Verbrennungs-
luftmenge

Lk

6,143

6,733

6,379

6,183
Luftüberschuſscoefficient α 1,305 1,140 1,152 1,130
Praktische Verbrennungsluft-
menge

Lk

8,016

7,675

7,348

6,986

Die Werthe der Tabelle XIII weisen nach, daſs 1) der Kohlenstoffgehalt der Rückstände (C) für die Benutzung der Nepilly-Feuerung wesentlich geringer als bei Verwendung der gewöhnlichen Planfeuerung ist, und zwar betreffend die Fahrten A und C um 46,5 Proc., betreffend die Fahrten B und D um 48,3 Proc., je nachdem Nuſs- oder Mittelkohle verfeuert wurde; daſs 2) der Kohlenstoffgehalt des Auswurfes (A) selbst nicht wesentlich von der Feuerungseinrichtung beeinfluſst wird; daſs 3) die für 1k berechnete Rückstandmenge R bei Verfeuerung von Nuſskohle wegen höherer Brennstoffschicht und daher geringerer Wirkung des Blaserohres geringer als bei Verwendung von Mittelkohle ausfällt, welch letztere mit Rücksicht auf die Gröſse und Form der Brennstofftheile