Text-Bild-Ansicht Band 266

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von einer Schnecke betrieben wird (Fig. 19 bis 21). Die Verbindung der hinteren Hebel Verlängerung mit einem Lagerarm durch einen Schraubenbolzen bedingt bei der hierdurch herbeigeführten Feststellung der Kreissäge einen Vorschub des Werkstückes durch den Handsupport. Wird jedoch diese Verbindung gelöst, liegt das Sägeblatt frei auf dem Werkstück auf, so genügt der durch das Hebeleigengewicht hervorgerufene Druck zum Vorschub während der Arbeitsleistung. Im Leergange wird der Hebel zurückgelegt oder irgendwie unterstützt (Praktischer Maschinenconstructeur, 1887 Heft 6).

Fig. 1., Bd. 266, S. 400

Kreissäge von Smith und Coventry. Nach Engineering, 1887 Bd. 43 * S. 572 und Iron, 1887 S. 147 wird das auf einem Schlitten angeordnete Sägewerk (Textfig. 1) von einer an der Langseite der Bettführung gelagerten Keilnuthwelle, durch eine wandernde Schnecke mittels Schneckenrad und Stirnräder angetrieben und durch eine Bewegungsschraube gegen das festgespannte Werkstück vorgeschoben. Die Bewegungs- oder Steuerschraube erhält ihre Drehung durch stark bemessene Stufenscheiben von der Betriebswelle der Maschine mittelbar durch ein zwischengelegtes Stirnradpaar, aus dem Grunde, um sowohl eine gröſsere Uebersetzung ins Langsame, als auch eine gröſsere Riemenlänge zu gewinnen. Das Sägeblatt läuft behufs Kühlung beständig in einem am Schlitten angegossenen Wassertrog, während dessen Schneidzähne durch eine kleine kreisende Bürste von angeklemmten Spänen freigehalten werden. Die Auflage für das Werkstück, die Tischplatte, wird durch eine die ganze Bettlänge überspannende Brücke und einen Seitenkasten gebildet, welche einen schmalen Schlitz für den Durchgang des Sägeblattes freilassen. Zum Nachschärfen der Sägezähne wird eine selbständig betriebene Sägeschärfmaschine auf die Tischplatte aufgeschraubt.

Lee und Hunt's Kreissäge. In dieser Maschine ist nach Engineering, 1887 Bd. 63 * S. 345 sowohl das Werkstück, als auch das Sägewerk auf Schlittenbahnen geführt; ersteres bloſs zur Einstellung, das andere