Text-Bild-Ansicht Band 266

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behufs des Schnittvorschubes (Textfig. 2). Der Betrieb des Sägeblattes erfolgt durch ein Schneckenrad, welches in eine Schraubenspindel greift, die längs des Bettes gelagert und unmittelbar durch den Hauptriemen bethätigt ist. Die Bewegungsspindel für den Schlittenvorschub ist mit einem Triebwerk für raschen Rücklauf eingerichtet.

Fig. 2., Bd. 266, S. 401

Eine doppelte Zahnkuppelungsmuffe A (Textfig. 3) greift abwechselnd beim Schnittgang in ein Schneckenrad B, beim Rückgang in ein gewöhnliches Zahnrad C; beide sitzen lose auf der Spindelverlängerung, während die Kuppelungsmuffe auf einem Keil läuft. Eine unmittelbar von einer Deckenwelle betriebene Stufenscheibe D bethätigt durch Winkelräder E die Schnecke F und das Stirnrad G, welches in C eingreift.

Fig. 3., Bd. 266, S. 401

Am Tischschlitten wird das Werkstück mittels Preſsschrauben einer, durch die Tragspindeln verstellbaren Spannbrücke festgelegt und durch zwei Schlittenspindeln mittels einer Handkurbel an das 610mm groſse Sägeblatt entsprechend zum Schnitt angestellt.

Kleine Kreissäge von Craven. Auf einem hobelmaschinenartigen Bettgestell ist die Sägeblattspindel festgelagert, während der 840mm lange und 320mm breite Aufspanntisch auf einem ebenso groſsen Kreuzschlitten sich quer vertheilen läſst. Der Kreuzschlitten aber wird in selbstthätig wirkender Bewegung gegen die Säge vorgeführt.

Ein in Oel laufendes Schneckentriebwerk, welches überdies in ein vollständig geschlossenes Schutzgehäuse eingeschlossen ist, bethätigt