Text-Bild-Ansicht Band 266

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stündlichen Schnittvorschub von 180mm bei einer Schnittgeschwindigkeit von 125mm in der Secunde getheilt und bearbeitet werden.

A. Rieppel's Schaltwerk für Eisenkaltsägen (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 22201 vom 19. August 1882). Der Schlittenvorschub steht nicht in strenger Verbindung mit dem Triebwerk (Fig. 22), sondern ist von der Gröſse des Arbeitsdruckes abhängig und regelbar gemacht. Nach Glaser's Annalen, 1887 Nr. 244 * S. 67, erhält die Schlittenspindel in ihrer Achsrichtung eine geringe Verschiebbarkeit und wird dieselbe durch eine Spiralfeder nicht nur in der vorgeschriebenen Lage erhalten, sondern auch die darauf befindliche Reibungsscheibe an das Triebrad angepreſst.

Wird jedoch durch den vergröſserten Widerstandsdruck diese Spiralfeder zusammengedrückt, so wird ebenfalls die damit verbundene Schlittenspindel verschoben und die Reibungsscheibe ausgerückt (vgl. 1883 249 278).

Dieselben Dienste, aber mit geringerer Sicherheit, leistet bei den gewöhnlichen Anordnungen des Schaltungswerkes der über Stufenscheiben laufende Betriebsriemen für die Steuerung.

Pregél.

Schmith's Schienensäge.

Mit Abbildung auf Tafel 23.

Die in Fig. 23 Taf. 23 dargestellte Schienensäge besteht aus einem Segmente gut gehärteten Stahles, welches durch die beiden Handgriffe in schwingende Bewegung gesetzt werden kann. Die Anstellung erfolgt durch das mit Schraubenspindel versehene Handrad, und wird die Feststellung des ganzen Apparates an die zu durchschneidende Schiene vermittels Schraube bewirkt. Wegen der leichten Handhabung ist die Schienensäge zum Gebrauche auf der Strecke besonders geeignet.

Ueber Gasfeuerungen.

(Patentklasse 24. Fortsetzung des Berichtes S. 289 d. Bd.)

Mit Abbildungen auf Tafel 24.

Das in dem Patente von Röber zur Verwendung kommende Prinzip, die Entgasung und Vergasung der Brennmaterialien räumlich zu trennen, ist in verschiedenen Anordnungen unter den Patenten vertreten. So ordnen Friedrich von Callenberg und Edmund Fischer in Teplitz (* D. R. P. Nr. 23015 vom 13. Oktober 1882), wie aus Fig. 1 ersichtlich, über dem Treppenrost a eine Kammer b an, welche mit dem frischen Brennmaterial beschickt wird.

Diese Kammer ist mit dem Feuerraum durch den Kanal c verbunden; bei d wird die nöthige Verbrennungsluft hinzugeführt. Nach der Patentschrift soll sich die Kammer b durch das Mauerwerk der darunter liegenden Feuerung hindurch so stark erwärmen, daſs sich Kohlenwasserstoffverbindungen