Text-Bild-Ansicht Band 266

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Ströme von der ungefährlichen Spannung von 100 Volt und weniger. Der Nutzeffect der Inductoren wird zu etwa 95 Proc. angegeben.

Fig. 1., Bd. 266, S. 590
Fig. 2., Bd. 266, S. 590
Fig. 3., Bd. 266, S. 590

Fig. 1 bildet die perspectivische Abbildung eines solchen Inductors, Fig. 2 zeigt denselben im Schnitt, Fig. 3 im Grundriſs. Die Drähte I und I', welche vom inducirenden Strom durchlaufen werden, haben 1mm,5 Durchmesser, die für den secundären Strom bestimmten II und II' dagegen 6mm. Diese Drähte sind von Kupfer und isolirt; sie sind entweder kreisförmig oder in anderer Form gewickelt und mit einem mit Gummilack getränkten, isolirenden Gewebe umwickelt; endlich werden sie von feinen und isolirten Eisendrähten umgeben, welche so dicht als möglich darum gewickelt werden und die als Schutzhülle noch ein isolirendes Baumwollengewebe besitzen. Diese Inductoren haben hiernach noch dieselbe Anordnung wie früher, in der sie u.a. in der Zeitschrift für Elektricitätslehre, 1885 * S. 421 und 1886 * S. 303 beschrieben worden sind. Bezeichnend für diese Inductoren ist, daſs sie einen in sich zurücklaufenden Ring bilden, der keine Pole besitzt und geschlossen ist, wie der Ankerring in der Gramme'schen Maschine.

Technisch-chemische Apparate.

Patentklasse 12. Mit Abbildungen auf Tafel 34.

Um durch möglichst innige Mischung mit Luft und Wasserdampf eine schnelle und vollständige Oxydation von salpetrigen Gasen zu Salpetersäure zu erreichen, lassen L. Rohrmann in Krauschwitz bei Muskau (O.-L.) und G. Streit in Görlitz (* D. R. P. Nr. 39659 vom 23. Juli 1886) diese Gase durch eine Reihe von Thürmen streichen, welche aus becherförmigen Behältern colonnenartig zusammengesetzt sind und im Inneren