Text-Bild-Ansicht Band 264

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Bezeichnung der Maschine

Spannung
in Volt
Minutliche
Um-
drehungen
Watt für 1k
Anker-
kupfer
Watt für 1k
Gesammt-
kupfer
Crompton, für 72000 Watt 600 400 550 113
Desgl., für 54000 Watt 110 700 576 114
Ganz und Co., VP5, für 50400 Watt 105 67 1008 210
Goolden-Trotter, für 16000 Watt 56 765 640 153
Desgl., für 22400 Watt 77 1070 898 214
Brush, für 300000 Watt 80 450 793 114
Ganz und Co., 6 polige Ringmaschine
für 52500 Watt

1500

1000

2236

640

R. E. Crompton, welcher für seine Anlagen die Bürgin'sche Maschine verwendet, hat, nachdem er die bereits in D. p. J. 1886 262 57 beschriebenen Verbesserungen des Ankers vorgeschlagen hatte, bei den für die Victoria-Centralstation in London ausgeführten Maschinen folgende Ankerconstruction gewählt: Der Anker erhält einen ringförmigen Querschnitt und besteht aus einer groſsen Anzahl durch Asbestpapier von einander isolirter Ringe von weichem Holzkohlenblech, welche am inneren Umfange mit 8 schwalbensehwanzförmigen Nuthen versehen sind, worin die ebenso geformten Enden von 8 Bronzeplatten eingreifen.

Fig. 4., Bd. 264, S. 591

Mit ihrer anderen, ebenfalls Schwalbenschwanzförmig bearbeiteten Kante greifen diese Platten in ebenso gestaltete Nuthen der Nabe. Die Wickelung des Ankers besteht hier aus 64 Kupferstäben von 14mm,3 Breite, 4mm,76 Dicke, welche flach und parallel zur Achse auf dem äuſseren Umfange des Kernes liegen und isolirt sind. An dem Ende des Kernes sind die Streifen radial nach der Achse hin umgebogen, um 90° verdreht, so daſs sie nun, wie Textfig. 4 zeigt, hochkantig am inneren Umfange des Kernes liegen. Der Widerstand dieses Ankers beträgt 0,0096 Ohm; er hat 362mm Durchmesser, 914mm Länge.

Robson's Gashammer.

Mit Abbildungen im Texte und auf Tafel 34.

Dem Bedürfnisse der Praxis, einen kräftigen und zweckmäſsigen, durch Elementarkraft getriebenen Schmiedehammer zu besitzen in Fällen, in denen aus sachlichen oder örtlichen Gründen der Dampfbetrieb ausgeschlossen ist, verdankt auch der von Robson im J. 1885 construirte Gashammer1)seinen Ursprung. Anfänglich nur als theilweiser Ersatz des Dampfhammers bestimmt, hat derselbe nach mancherlei Versuchen und

1)

Vgl. Richard: Les moteurs à gaz, S. 106 Taf. V., ferner Engineer, 1885 Bd. 59 * S. 424.