Text-Bild-Ansicht Band 261

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gegen die Cjlinder vorgeschoben, dabei die Feder f1 gespannt, welche diese Stange umhüllt, und die Knagge i unter den wagerechten Arm des Hebels aR1 geführt, so daſs dieser, obgleich von der Steuerscheibe s1 freigegeben, doch nicht dem Zuge der Feder f2 folgen kann, der Riemenführer R1 also vor der Losscheibe L1 verbleibt. Am Schlusse der Einfahrt hat ferner der Wagen, an die federnde Bufferstange k stoſsend, diese bis an das Ende des Hebels l gedrückt; dieser Hebel sitzt aber mit der Riemengabel R2 auf ein und derselben Nabe, so daſs diese Gabel verhindert ist, dem Zuge der an m angreifenden Feder f3 zu folgen, und demnach auch die Gabel R2 vor der Losscheibe L2 verbleibt. Der zum Einrücken der Mechanismen für den Wageneinzug bestimmte Hebel n ist durch die Klinke o gesperrt. Die Kuppelung p des Zählwerkes S ist eingerückt.

Inbetriebsetzung des Selfactors. Wird die Stange e im Wagen seitlich verschoben, so gibt der Daumen d die Knagge der Abstellstange h frei, so daſs diese, der Wirkung der Feder f1 folgend, die Stütze i unterhalb des Hebels aR1 wegzieht, Die Feder f2 wendet diesen Hebel und der Riemen wird durch R1 von der Losscheibe L1 auf die Scheiben I und I' geschoben und damit sowohl die Spindeln, als die Vorgarncylinder und die Auszugschnecken eingerückt. Die Spindeln rotiren mit der kleinsten (ersten) Geschwindigkeit, der Wagen fährt aus. Gleichzeitig wird aber die Drehung der Hauptwelle auch durch das Getriebe r und die Kuppelung p auf die Zählscheibe S übertragen und diese in langsame Drehung versetzt. An der Zählscheibe S sind drei Rollen 1 bis 3 von zunehmendem Durchmesser in einer concentrisch um die Scheibenachse laufenden Nuth befestigt; die gegenseitigen Abstände derselben können dem Bedürfnisse entsprechend verändert werden.

Indem die Zählscheibe von rechts nach links sich dreht, treten die Rollen 1 bis 3 nach einander unter den um q drehbaren Sperrhebel H und heben denselben um ein dem Rollenhalbmesser entsprechendes Stück empor. Dieser Sperrhebel sichert in der Tief läge durch die Anschläge x, y dem Riemenführerhebel R2 die Rechtsstellung, da dieser sich mit einem Anschlage z gegen die erwähnten Anschläge legt; er sichert aber auch dem Winkel cc1 die gezeichnete Linksstellung, indem er den lothrechten Arm c dieses Hebels abstützt, so daſs dieser nicht dem Zuge der Feder f3 zu folgen vermag. Die Achse des Hebels cc1, welche auch noch die Hebel b, b1 und t trägt, durchragt frei drehbar die hohle Nabe des Riemenführerhebels R2 , an welcher, wie schon erwähnt, nur noch der Hebel l befestigt ist. Die Hebel R2 und cc1 sind durch die Feder f3 verbunden.

Wird im Laufe der Drehung der Zählscheibe die Klinke H durch die erste und kleinste Rollet gehoben, so tritt der Zahnt y über den Anschlag z empor; der Hebel R2 vermag daher dem Zuge der Feder f3 zu folgen, bis denselben der Zahn x von Neuem aufhält. Der Ausschlag des Hebels R2 hat aber den Riemen von L2 nach II verschoben