Text-Bild-Ansicht Band 261

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ist ferner ein Winkel L festgeschraubt, welcher auf der äuſseren Seite die Stufenscheibe P zur Einleitung der Schaltbewegung trägt. Auf der oberen Fläche des Winkels L ist die Bettplatte Q für das Schleifscheibengestell wagerecht drehbar um die Achse der Schnecke C1 (vgl. Fig. 8) gelagert, zu welchem Zwecke die Lagerbüchse von C1 als Drehzapfen ausgebildet ist. Auch hier ist wieder eine Gradtheilung für die Winkelverstellung angebracht und dienen zum Festklemmen Schrauben, deren Köpfe in Kreisnuthen U greifen. Der Schlitten T für das Schleifscheibengestell gleitet auf zwei Prismenführungen W (Fig. 1), von welchen eine nachstellbar ausgerüstet ist, um etwaige Abnutzungen aufzuheben. Die Scheibenplatte V ist mittels einer Schraube X (Fig. 8) auf dem Schlitten T befestigt, wodurch die Schleifscheibe in irgend welchem Winkel einzustellen ist. Die Köpfe der Schrauben, mit welchen das Festklemmen des Lagerbockes Z für die Schleifscheibenachse auf der Platte V erfolgt, gleiten wiederum in zwei T-Schlitzen. Die Schutzhaube 1 für die Schleifscheibe ist an dem Bocke Z festgebolzt und dient gleichzeitig dem Rohre E1 (Fig. 8), welches das Wasser für das Naſsschleifen zuführt, als Halter.

Die Anordnung des Schalträderwerkes ist aus Fig. 3, 4 und 8 ersichtlich. Die Schaltwelle F1 wird von einer mit der Stufenscheibe P versehenen Welle aus mittels der Winkelräder G1 getrieben. Der Tisch G empfängt dann seine Längsbewegung von der Schnecke T1 (Fig. 3), welcher auf der Spindel K festgekeilt ist, durch das Schneckenrad U1, Stirnräder V1, W1 und X1, welch letzteres in die am Schlitten G feste Zahnstange F1 eingreift. Die Schaltwelle F1 bethätigt durch das Kegelrad K1 (Fig. 4) die beiden Räder I1 und J1 in entgegengesetzter Richtung; dieselben sitzen lose auf der Schneckenspindel K und sind mit Mitnehmern L1 bezieh. M1 versehen. Die Spindel K ist auf einer Seite ausgehöhlt und mit einem Schlitze zwischen den Rädern I1 und J1 versehen zur Aufnahme des Bolzens P1 , welcher mit einer Klaue N1 aus dem Schlitze der Spindel K hervorragt. Wird nun der Bolzen P1 mittels des Hebels R1 verschoben, so wird entweder I1 oder J1 mit der Spindel K1 verbunden. Die federnde Falle S übernimmt bei der selbstthätigen Umsteuerung das Erhalten des Hebels R1 in seinen Stellungen. Die Umsteuerung des Tisches wird wie bei den Hobelmaschinen selbstthätig bewirkt und zwar durch die beiden in dem Schlitze F2 (vgl. Fig. 2) verstellbaren Knaggen D2 und E2. Um den Vorschub entweder selbstthätig oder mittels Hand bewirken zu können, sitzt das Schneckenrad U1 (Fig. 3 und 4) lose auf seiner Achse Z1 und wird nur durch die Reibungskuppelung A2 mitgenommen, welche von der Mutter B2 aus in Thätigkeit gesetzt wird. Durch Anziehen des Stiftes C2 beim Drehen an B2 werden die Reibungskegel in einander gepreſst. Löst man die Mutter B2, so kann man den Vorschub durch Drehen an der Handkurbel G2 (Fig. 2), welche auf die Spindel H2 gesteckt wird, beliebig