Text-Bild-Ansicht Band 261

Bild:
<< vorherige Seite

auf- und absteigende Bewegung versetzt werden. Von hier steigen die Feuergase durch seitliche Kanäle s nach dem Zuge III empor und gehen dann in die Esse. Der Raum A dient zur Ablagerung der Flugasche.

J. Goulson und A. Spiel's Absperr-Drehschieber.

Mit Abbildungen auf Tafel 15.

Eine ähnliche Einrichtung wie der früher (vgl. 1885 257 * 48) von J. Goulson und A. Spiel in Berlin angegebene Absperrschieber besitzt auch eine neuerdings von den Genannten getroffene Anordnung zu gleichem Zwecke (vgl. * D. R. P. Kl. 47 Nr. 34765 vom 16. Juni 1885). An Stelle der zwei scherenartig bewegten Schiebertheile ist nur ein Schieber mit keilförmigen Dichtungsflächen benutzt und das Gehäuse ist der leichteren Reinigung halber aus mehreren Theilen zusammengesetzt. Der um den Zapfen c (Fig. 15 und 16 Taf. 15) drehbare Schieber b ist am Rande mit gekrümmten Zähnen d versehen, in welche ein an der Spindel e sitzendes Kegelrad greift, um den Schieber b zu bewegen. Der Schieber b sowie die Rohrmündungen in dem Gehäuse desselben erhalten besonders aufgesetzte Dichtungsringe, welche keilförmig gestaltet sind und sich beim Schlusse des Schiebers daher dicht an einander pressen. Das nahezu halbkreisförmige Schiebergehäuse ist so eingerichtet, daſs dasselbe bei unter Druck stehendem Schieber gereinigt werden kann; ebenso kann der Schieber gereinigt werden, ohne daſs derselbe aus dem Gehäuse genommen zu werden braucht. Zu diesem Behufe besteht das Gehäuse aus drei Theilen a, a1 und f. Wenn der eine Theil f abgeschraubt wird, ist das Innere des Gehäuses für eine Ausspülung, wie auch der herausgedrehte Schieber b zur Reinigung zugänglich.

Guillemin's Schlauchkuppelung.

Mit Abbildungen auf Tafel 15.

Die in Fig. 11 und 12 Taf. 15 dargestellte Schlauchkuppelung von G. Guillemin in Paris (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 35258 vom 8. Oktober 1885 ertheilt an J. L. Martini und Comp. in Paris) besteht im Wesentlichen aus ganz denselben Stücken wie die gewöhnlichen Schlauchverschraubungen: nämlich Vatergewinde V, Mutter M und Dichtungsstück D; die Art und Weise der Zusammenfügung ist aber eine andere. Während für gewöhnlich die Mutter mit ihrem nach innen übergreifenden Rande an dem Bunde des Dichtungsstückes festhängt und die Verbindung durch Zusammenschrauben von Vater- und Muttergewinde hergestellt wird, bleibt bei der von Guillemin getroffenen Anordnung die Mutter stets in Zusammenhang mit dem Vatergewinde, an welchem sie bloſs im Betrage von etwa zwei Umgängen hin und her gedreht werden kann.