Text-Bild-Ansicht Band 261

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die beiden Zifferscheiben G1 und G2 die Zahl der Garnstränge, für welche die gesponnenen Vorspinnbänder genügen, und die Scheibe G die Zehntel der Garnstränge angeben.

Bei dem in Fig. 15 und 16 Taf. 16 dargestellten Zählwerke für Selfactoren wird die Bewegung nicht, wie es bisher meist der Fall war, von der Drehung der Steuerwelle, sondern von der Auszugsschneckenwelle abgeleitet. Die Steuerwelle, welche für jeden Auszug immer eine Umdrehung macht, erleichtert zwar den Betrieb des Zählwerkes; doch befindet sich dann letzteres in der Mitte der Maschine und der beaufsichtigende Beamte hat immer erst in die Maschine hineinzutreten, wenn er die Leistung derselben ablesen will. Die Steuerwelle ist auch vielen Erschütterungen ausgesetzt und diese und die ungleiche absetzende Drehung kann die Angabe des Zählwerkes durch unsichere Bewegung desselben zu einer zweifelhaften machen. Bei der Bewegung des Zählwerkes von der Auszugsschneckenwelle kann dasselbe am Endschilde des Selfactors angebracht werden und der Beamte hat beim Abschreiten der Maschinenreihe alle Zählwerke vor Augen. Schwierigkeiten macht bei dieser Anordnung nur der Mechanismus zur Bewegungsübertragung, da die Auszugsschneckenwelle nicht immer während des Auszuges eine ganze Zahl Umdrehungen macht und abwechselnd vor- und rückwärts läuft. Bei dem von Orme benutzten Mechanismus wird von einem Rade auf der Auszugsschneckenwelle ein Zahnbogen A gedreht; auf der Achse desselben sitzt ein Haken B, welcher dadurch ausschwingt. Die Schneckenwelle macht bei einem Auszuge etwa 3½ Umgänge in der einen., beim Wageneinzuge gleichviel Umgänge in der anderen Drehungsrichtung und der Haken B schwingt ebenso viel Mal nach beiden Richtungen aus, da derselbe, sowie die Zähne von A auſser Eingriff treten, zurückfällt. Ein langer Zahn R am Bogen A verhindert eine zu weite Mitnahme von A durch die Schneckenwelle. Beim Ausschwingen in der Pfeilrichtung a trifft die Nase C am Haken B gegen eine Spitze der dreieckigen Scheibe E und wird dieselbe um einen Winkel von 60° gedreht. Dies geschieht beim ersten Ausschwingen von B und die folgenden Schwingungen von B in der Pfeilrichtung a drehen die Scheibe E nicht weiter. Eine Weiterdrehung um einen Winkel von 60° erfolgt erst beim ersten Ausschwingen von B in der Pfeilrichtung b durch die lange Nase D, wobei die folgenden Schwingungen ebenfalls keine Weiterdrehung von E veranlassen. Mit E ist eine Scheibe F verbunden, welche einen Stift G und eine Zahnlücke H besitzt und auf die beim ersten Zählwerke beschriebene Weise bei jeder Umdrehung der Scheibe E, also immer nach 3 Auszügen, das Zahnrad M um zwei Zähne weiterdreht. Von diesem Rade wird die Bewegung entweder mittels doppelten Schneckengetriebes wie in Fig. 15 und 16 auf eine Zählscheibe, oder auf Ziffernscheiben übertragen.

Im Vereine mit Ch. Butterworth in Oldham haben G. Orme und Comp.