Text-Bild-Ansicht Band 261

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schlieſst an die schmiedeiserne Bodenplatte so weit an, daſs noch ungestört gedreht werden kann. Als unterer Gichtverschluſs ist eine Halbkugelschale angewendet, welche mittels eines Hebels um ihre Achse drehbar ist. Forsberg bemerkt als Vortheil dieses Verschlusses gegenüber Schieber- oder Kegelverschluſs, daſs das Einklemmen von Brennstoffstücken zwischen Sitz und Verschluſsstück vermieden und so auch ein besserer Verschluſs erzielt wird.

Der Generator ist übrigens von viereckigem Querschnitte und wird mit Rücksicht auf die Erhaltung des Bodentheiles und Rostes mit kaltem Unter wind betrieben.

Aus dem Gesagten ergibt sich, daſs sich bezüglich der Gasgüte hier kaum Vortheile gegenüber anderen Generatoren ergeben werden. Der eigentliche Unterschied dieses Generators von anderen besteht in der Ableitung der Gase und Führung derselben zum Ofenherde. Wie die Zeichnung zeigt, ist durch Einsetzen einer Scheidewand ein senkrecht aufsteigender Abströmkanal gebildet; dieser geht dann in einen absteigenden Kanal über, welcher in die verhältniſsmäſsig groſse Aschenkammer mündet, die das Absetzen mitgerissener Aschentheile fördert und so den vortheilhaftest wirksamen Bestandtheil dieser Construction bildet.

Forsberg's Schweiſsofen, bei welchem dieser Generator ebenfalls angewendet wurde, ist in Fig. 6 auf S. 300 und Fig. 7 und 8 auf S. 301 abgebildet und danach ganz ähnlich dem Ekman'schen gebaut, nur daſs zum Theile die Verankerung zugleich als Windwärmapparat dient. Der Wind strömt durch das senkrechte Rohr 9 in den ersten, aus Guſsrohren gebildeten Rahmen, von da durch ein unter dem Boden des Vorwärmers liegendes elliptisches Rohr 10 in den zweiten, von diesem durch zwei seitlich am Boden liegende Röhren 11 in den dritten Rahmen, dessen unteres Rohr 12 die Feuerbrücke trägt, und von hier endlich in den Windkasten, von welchem er, ähnlich wie bei Ekman's Ofen, durch senkrechte Düsen in den Gasstrom aus dem Generator 14 eintritt.

Forsberg berichtet, daſs zu Skutskär mit diesem Ofen gegenüber früher bestehenden wesentliche Fortschritte erzielt wurden. Der Abbrand ist bei Verwendung des Ofens als Schmiedeofen von früheren 14,35 auf 9,89, also um 4,46 Proc., oder um fast ⅓ gesunken. Desgleichen wurden die Bodenausbesserungen in Folge Kühlung des Bodens bedeutend vermindert. Der erste Vortheil ist jedenfalls groſsentheils die Folge der Anwendung der Aschenkammer, durch welche die Flugasche, welche verschlackend auf das Eisen wirkt, zurückgehalten wird. Bei einem in ⅓ Gröſse ausgeführten, nur für Schmiederei verwendeten Ofen ergab sich die Windtemperatur mit 140 bis 150°. Dies verdient insofern Beachtung, als es immerhin die Mitverwendung eines ähnlichen Wind Wärmapparates mit anderen durch die Ueberhitze geheizten empfiehlt.