Text-Bild-Ansicht Band 261

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ausgeschlossen sein wird; der Stahl kann auch so weit aufgebraucht werden, als die Klaue des Supportes es zuläſst. Dieser Supportstahl soll auch bei Hobelmaschinen benutzt werden können.

Batchelor-Elliot's dicht geschlagenes einfaches Drahtseil aus Formdraht bez. Latch's Verwendung desselben als Röhre.

Mit Abbildungen.

Ein in die Augen springender Nachtheil des gewöhnlichen Litzendrahtseiles besteht bekanntlich darin, daſs jeder Draht desselben – mit Ausnahme der Drähte der Seele, wenn dies eine Drahtseele ist, und der etwa vorhandenen Kerndrähte der Randlitzen – am Umfange des Seiles in regelmäſsigen Abständen zu Tage tritt und hier auf im Vergleiche zu seiner ganzen Länge kurzen Strecken, der Abnutzung unterliegt. Hierdurch werden alle Drähte stellenweise sehr bald eine Querschnittsverminderung erfahren, während dieselben im Uebrigen kaum angegriffen werden. Von diesem Standpunkte aus wären einfache Seile, bei denen die Drähte, ohne erst in Litzen vereinigt zu sein, in einzelnen Schichten über einander zusammengeschlagen sind, jedenfalls vorzuziehen; denn bei solchen Seilen erleiden die Drähte der äuſseren Schicht eine über ihre ganze Länge ungefähr gleichmäſsige Abnutzung, die also viel weniger schwächt, als wenn dieselbe sich auf einzelne Stellen beschränkte. Zudem bleiben die inneren Drähte von dem Einflüsse der den Umfang des Seiles treffenden gewaltsamen Einwirkungen nahezu ganz unversehrt. Ein solches Seil müſste demnach unter sonst gleichen Verhältnissen eine ungleich längere Dauer aufweisen als ein gewöhnliches Litzenseil. Leider sind nun aber diese einfachen Seile überall da nicht verwendbar, wo das Seil wirklich als Seil dienen soll, d.h., wo die Biegsamkeit in Frage kommt; denn diese ist naturgemäſs bedeutend geringer bei einem einfachen als bei einem Litzenseile.

Textabbildung Bd. 261, S. 458

Einfache Drahtseile, welche sehr biegsam sein sollen, werden von Georg Elliot und Comp. in London und Cardiff nach Th. Cl. Batchelor's deutschem Reichspatente (* Kl. 47 Nr. 31790 vom 3. Oktober 1884) durch Verwendung eigenartig geformter Drähte hergestellt und solche Seile sind auf der Erfindungsausstellung 1885 vorgeführt worden. Wie aus den Schnitten zweier solcher Seile hervorgeht, ist der Querschnitt der Drähte in verschiedener Weise so ausgebildet, daſs dieselben sich im Seile in einander lagern oder theilweise über einander weggreifen und derart dicht an einander liegen, daſs Schichten von ganz cylindrischer Oberfläche entstehen. Es ist nicht recht einzusehen, wie auf diese Weise, selbst bei Anwendung einer