Text-Bild-Ansicht Band 260

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oberen Theil von h. Während des Heizens sind die Gruben durch Deckel geschlossen.

Sollen die Gruben mit festem Brennmateriale geheizt werden, so legt man den Rost zwischen zwei Reihen von je 4 Gruben. Die Verbrennungsgase gelangen am oberen Ende in die Gruben, durchstreichen sie von oben nach unten, gehen hierauf durch Seitenkanäle, in welchen die Wände der Gruben erhitzt werden und gelangen endlich durch 2 Sammelkanäle zur Esse. Die Verbrennungsluft wird mittels eines Strahlapparates in die Vorwärmkanäle gedrückt und gelangt dann erst unter den Rost.

Peter Kirk in Bankfield, England (* D. R. P. Kl. 31 Nr. 33323 vom 25. März 1885) hat den in Fig. 8 bis 10 Taf. 18 dargestellten Ofen zum Warmhalten von Fluſseisenblöcken in Vorschlag gebracht. Derselbe enthält zur Aufnahme der Blöcke die in zwei oder mehreren Reihen über einander liegenden Zellen b, am vorderen Ende desselben sind die Gasgeneratoren a angelegt. Das zur Heizung dienende Gas gelangt durch den senkrechten Kanal c in den Kanal d; derselbe erstreckt sich im unteren mittleren Theile des Ofens durch die ganze Länge desselben; unmittelbar über d ist ein Luftkanal e angeordnet, welcher von ersterem durch Platten aus Metall oder feuerfestem Material getrennt ist. Aus d strömt das Gas durch die Kanäle d1 in die Kammer f, in welche die hinteren Enden sämmtlicher Zellen b münden. Auf seinem Wege aus den Kanälen d1 nach der Kammer f trifft das Gas mit den aus dem Kanäle e durch die Löcher e1 tretenden Luftströmen zusammen und die dadurch sich bildende Mischung von Luft und Gas wird in der Kammer f verbrannt. Aus der letzteren strömen die heiſsen Gase durch die Zellen b in eine Vorderkammer g, welche durch einen senkrechten Kanal g1 an einem Ende des Ofens mit dem Abzugskanale h in Verbindung steht, der seinerseits mit der Esse verbunden ist. Dem Luftkanale e wird die Luft durch einen zwischen der Kammer g und dem Kanäle h liegenden Kanal i zugeführt, welcher an einem Ende durch den Querkanal i1 mit dem Kanäle e in Verbindung steht. Die Luft wird in i durch einen Strahlapparat k gedrückt. Von diesem aus führt ein Kanal l nach i und die Luft wird durch die Anordnung des letzteren zwischen der Kammer g und dem Abzugskanale h, noch mehr aber durch die Anordnung des Luftkanales e über dem Gaskanale d bedeutend vorgewärmt. Die Zellen b Hegen in dem die Kammern f und g trennenden, aus feuerfestem Materiale hergestellten Mauerwerke und ist die Gröſse der Zellen derart, daſs jede derselben einen Block aufzunehmen vermag und auſserdem genügend Raum übrig bleibt, um die heiſsen Gase aus der Kammer f nach der Kammer g durchströmen zu lassen. Die Zellen liegen nach der Kammer f hin etwas geneigt, um das Abflieſsen der geschmolzenen Schlacken zu gestatten, aus welcher dieselben gelegentlich entfernt werden. Um das Abflieſsen zu befördern und um die Blöcke nur an