Text-Bild-Ansicht Band 259

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zusammengeschraubt. An Stelle der gebogenen Röhren sind Field'sche Röhren e in den Boden des Kessels eingehängt. Für die Regelung der Feuerung zur Verhinderung zu hoher Dampfspannung im Kessel ist auch hier eine besondere Vorrichtung (vgl. * D. R. P. Kl. 13 Nr. 31138 vom 26. Oktober 1884) vorhanden; doch erfolgt dabei das Heben der Klappe n zum Einlassen kalter Luft in den Kanal o mittels eines kleinen, unmittelbar durch den Dampfdruck belasteten Kolbens m.

Fig. 1., Bd. 259, S. 7
Fig. 2., Bd. 259, S. 7
Fig. 3., Bd. 259, S. 7
Der am Dampfdome befestigte Condensator ist als Röhrencondensator ausgebildet, daher verhältniſsmäſsig klein und bei der in Fig. 9 Taf. 1 veranschaulichten Ausführung aus drei Theilen zusammengeschraubt. Die Röhren r sind an den Enden mittels Gummiringen, welche zwischen die Platten s bezieh. s1 geklemmt werden, abgedichtet. Das Dampfwasser gelangt aus dem Condensator zunächst in einen Behälter N, aus dessen tiefstem Punkte es in einem seitlichen, punktirt angedeuteten Kanäle aufsteigend bei v abflieſst. Das oben auf dem Wasser sich ansammelnde Oel u. dgl. soll zeitweise durch den Hahn x abgelassen werden. Bei der neueren Ausführung des Friedrich'schen Motors, welche auf der Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Görlitz 1885 vorgeführt war, hat der Condensator die aus Textfigur 1 und 2 ersichtliche Abänderung erhalten. Statt der geraden sind gebogene Röhren k, in eine Platte eingesetzt, verwendet und das Dampfwasser sammelt sich in dem