Text-Bild-Ansicht Band 277

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beiden Böcken A, welche durch die Führungsbalken B des Schlittens D und durch den mit Dampf geheizten Glätttisch C verbunden sind. Der wagerecht bewegliche Schlitten D trägt vier durch einen Kopf verbundene senkrechte Führungslineale E. Zwischen je zwei gegenüberstehenden dieser Lineale gleitet das aus den zwei oben durch einen Kopf verbundenen Flachschienen F bestehende Traggestell der Rolle G. Dieses Gestell wird durch eine zwischen seinem und dem Linealkopf wirkende Feder nach unten gepreſst. Ein Handrad gestattet die Lockerung der Feder, während die Stellmutter I einen Aufschlag des Steines auf den Heizkörper bezieh. eine zu tiefe Senkung des Steines verhindert. Die Flachschienen F sind an ihrem unteren Ende gleichfalls verbunden und tragen die Rolle G, in deren Schneckenrad die Schnecke auf der Achse s eingreift. An dem Schlitten D ist der Klemmmechanismus zum abwechselnden Verbinden des Schlittens mit dem unteren und oberen Zug des in der Pfeilrichtung von der Scheibe L angetriebenen Stahlbandes K befestigt. Die beiden Zahnstangen M tragen an ihren Enden die Klemmplatten, von welchen durch Rechtsdrehung der Welle N mit Zahnrad das untere Paar den unteren Zug des Bandes, durch Linksdrehung das obere Paar den oberen Zug faſst. Die Drehung der Welle N wird durch Anstoſsen des mit ihr verbundenen Gabelarmes P an die Stellringe O bewirkt, welche auf einer axial elastisch etwas verschiebbaren Stange angeschraubt sind.

Die Elasticität dieser Lagerung wird ganz ausgenutzt durch das Vorhandensein eines Gewichtes Q, welches immer beim Anstoſsen an die Stellringe und Drehung der Achse herumgeworfen werden muſs und die Pressung der Klemmplatten bewirkt. Es wird auf diese Weise ein stoſsfreier Gang beim Lösen und Spannen der Klemmen gewährleistet.

Jedesmal an dem Ende seiner Bahn läuft das Gestell FF entgegen dem Federdruck mit seiner Rolle H auf eine der an der Spindel r verstellbaren Keilbahnen RR auf und hebt so die Rolle G von dem Tisch ab, damit sie frei schwebend eine kleine Drehung erhalten kann. Diese wird durch die Schnecke hervorgebracht, auf deren Achse s ein Sperrrad befestigt ist, welches durch das Hochgehen des Gestelles FF an die Sperrklinke t anschlägt und sich so ein biſschen dreht und dadurch auch eine sehr kleine Drehung der Rolle G bewirkt.

Die Bewegung zum Verschieben des zu glättenden Stoffes wird von Stellringen eingeleitet, die auf einer wagerecht geführten Stange S festsitzen und diese beim Anschlagen der an dem Schlitten festen Gabel T bewegen. Durch einfache Hebelübersetzung werden so die Sperrklinken UU bewegt, die das Sperrrad u drehen. Mit diesem auf derselben Welle fest sitzt die Rolle V. Ueber diese legt sich das rauhe Band v, dessen beide Enden an den gegenüberliegenden Seiten des Aufspannrahmens W befestigt sind, so daſs sich bei Drehung der Rolle das Band und mit ihm der Rahmen W bewegt. Dieser kommt