Text-Bild-Ansicht Band 276

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Die letzteren erfreuen sich in der Buntweberei einer weit gröſseren Beliebtheit, weil bei ihnen der Fehler des Revolverwechsels, durch Drehung der Einschlagfäden um einander ungleichmäſsige Kanten zu bilden, vermieden wird, und deshalb beziehen sich die, besonders in den letzten Jahren zahlreich angemeldeten Patente auf Schützenwechsel fast nur auf solche mit Steigkasten.

Bei allen früheren, den gleichen Zweck verfolgenden Mechanismen geschah das Emporheben der Zellen durch Stufenexcenter, welche der Zahl der zu hebenden Kasten entsprechend Absätze hatten und so, bei einer mehr oder weniger groſsen Drehung des Excenters, die einzelnen Schützenzellen in die Höhe der Ladenbahn brachten.

Fig. 1., Bd. 276, S. 169

Um den Unterschied von den neueren Wechselvorrichtungen besonders hervorzuheben, bringen wir zunächst eine Beschreibung des durch Fig. 1 erläuterten, mit Stufenexcenter construirten alten Hartmann'schen Schützenwechsels, für Stühle mit drei Steigkasten an jeder Seite der Weblade. Auf der Hauptwelle a befindet sich die Excenterscheibe b, welche bei der Drehung der Welle den Schieber c mit Hülfe einer Feder d abwechselnd nach rechts und links bewegt. Der Schieber c trägt Fallen e und e1, welche derartig mit einander verbunden sind, daſs nur entweder die obere oder die untere mit den Nasen der Scheibe f in Berührung kommen kann. Eine zweite, gleichfalls auf der Welle a befestigte Excenterscheibe vermittelt, zusammen mit der Gegenzugfeder g, eine oscillirende Bewegung des Hebels h. Letzterer trägt die sogen.