Text-Bild-Ansicht Band 276

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Verbindungsrohre und dem nach V führenden bezieh. dem in die Empfangskammer leitenden Rohre ist durchaus nicht erforderlich.

Das von C kommende Rohr Q erhält ferner vor der Stelle N (Fig. 1) eine Abzweigung nach der Beförderungskammer, letztere wird ebenfalls durch ein sich nach oben krümmendes Rohrstück gebildet; am Anfange und am Ende der Beförderungskammer ist ein Hahn angebracht, welche beide für gewöhnlich geschlossen sind. Will B einen Zug nach C senden, so wird der Hahn an dem nach oben liegenden Ende geöffnet, der Zug durch das trichterförmige Endstück eingeführt und der Hahn wieder geschlossen; dabei gestattet aber der Hahn der verdichteten Luft aus dem Behälter R durch ein dünnes Rohr den Eintritt in die Kammer hinter dem Zuge, und deshalb wird der Zug sich in Bewegung setzen, sobald der zweite, am Anfange der Kammer befindliche Hahn geöffnet wird, der dem Zuge den Eintritt in das Rohr Q gestattet. Sobald der Zug über die Abzweigungsstelle hinaus gelangt ist, was man durch das Gehör deutlich wahrnehmen kann, bewegt er sich in Q mit der dem Volldrucke der verdichteten Luft entsprechenden Geschwindigkeit nach C hin weiter, der Hahn am Kammeranfange aber wird nunmehr auch wieder geschlossen.

E. Z.

Einfache magneto-elektrische Telephone.

Mit Abbildungen.

Im Scientific American vom 14. December 1889 * S. 374 werden ein paar sehr einfache Telephone beschrieben, welche bei ihrer Benutzung keine galvanische Batterie erfordern.

Einen Schnitt durch das eine zeigt Fig. 1 in 0,6 der nat. Gr. Von dem Hufeisenmagnet A ist der eine Schenkel abgebrochen; an dem anderen Schenkel wird mittels der Schraube k der Klotz e nebst der an ihn angeleimten Büchse a so befestigt, daſs der Magnetpol der dünnen Schallplatte h möglichst nahe kommt, ohne daſs jedoch beim Schwingen der Platte ein schnarrendes Geräusch sich hörbar macht. Die Spule f, aus Kartenpapier oder Holz, wird mit 1 Unze Kupferdraht Kr. 36 mit Seidenbespinnung bewickelt. Zwischen der Platte h und dem Deckel j sind Ringe i aus Kartenpapier eingelegt, welche die Platte h in ihrer Lage festhalten.

Das andere Telephon ist in Fig. 2 von rückwärts ebenfalls in 0,6 der nat. Gr. abgebildet, in Fig. 3 im Schnitt. Die Platte H liegt hier in einem quadratischen Holzblocke A mit kreisrundem Loch B; in der Mitte der Bodenplatte C ist ein Loch, durch welches die als Polaufsatz dienende eiserne Schraube D eingesteckt wird; der Kopf derselben steht ein wenig vor, damit sie in innige Berührung mit dem einen Schenkel des Magnetes E kommt; das andere Ende der Schraube liegt