Text-Bild-Ansicht Band 276

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Excenter ist mit seinem Drehpunkte in der Führung eines Stelleisens m so gelagert, daſs es durch eine Drehung des zweiten unterhalb angebrachten Excenters d nach oben geschoben wird, wodurch dann auch gleichzeitig der Hebel b entsprechend gehoben wird und die Einstellung der dritten Schützenzelle erfolgt.

Fig. 6., Bd. 276, S. 319

Wird zugleich mit dem Heben des Excenters c derselbe auch nach links gedreht, so wird damit wieder die Summe beider Effecte, also das Einstellen der vierten Zelle erzielt.

Die Drehung der Excenter nach rechts oder links geschieht durch zwei doppelarmige Hebel k und l, deren jeder an seinen beiden Armen Haken trägt. Diese beiden Haken e und f bezieh. e1 und f1 eines jeden Hebels sind durch ein Zwischenstück g derartig geführt, daſs je nachdem dieses Stück gehoben oder niedergelassen ist, der untere oder obere Haken von dem durch ein Excenter h in Bewegung gesetzten Schieber i gefaſst wird und dementsprechend sich die Verschiebung der unteren mit den Excentern c und d verbundenen Arme der Hebel k und l nach rechts oder links ergibt. Auch hier geschieht das Heben oder Niederlassen der Haken bezieh. des Zwischenstückes g durch eine Rollenkette.

Während bei allen diesen Wechselvorrichtungen Excenterscheiben angewendet worden sind, um das Heben der Schützenzellen, sowie das Verbleiben derselben in der gehobenen Stellung zu erreichen, bedient sich Hallensleben in seinem Anfang vorigen Jahres construirten Schützenwechsel der Kurbelscheiben, welche durch eine halbe Drehung nach rechts oder links auf ihren todten Punkt eingestellt werden und so ein ruhiges Verharren in der gegebenen Stellung ebensowohl gestatten wie die Excenterscheiben. Die Halbkreisdrehung erforderte die Verwendung gezahnter Schienen, welche, in an den Kurbelscheiben befestigte Stirnräder eingreifend, diesen die gewünschte Drehung ertheilen. In der Zeichnung Fig. 7 sehen wir je ein Paar dieser mit hakenartigen Ansätzen