Text-Bild-Ansicht Band 274

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durch f nicht durchfallen können, wieder in den Kugelraum zurück. Der Einwurf e der Mühle befindet sich in einem Hohlzapfen, der Auslauf h an dem Trichter des die Trommel umgebenden Gehäusen. Hier wird das durch die Siebe f gefallene Mahlgut gesammelt und aus der Mühle entfernt,

Die von Gebrüder Sachsenberg nach dem Patente Nr. 795 (D. p. J., 1876 221 419) gebaute Mühle (vgl. auch Ausstellung der Mansfelder Gesellschaft) ist von einem staubdichten Mantel umschlossen. Ueber der Einfüll- und Austragstelle befindet sich je ein Trichterrohr, welches mit einem Exhaustor in Verbindung gesetzt ist.

Bei der vom Grusonwerk ausgestellten Mühle (D. R. P. Nr. 47477), welche im Wesentlichen sich an die Sachsenberg'sche Construction anschlieſst, erhalten die beiden Nabenspeichen n die Form von breiten Schraubenflügeln, welche bei der Umdrehung das Mahlgut in das Innere der Mühle führen. Gleichzeitig aber verhindern diese Schraubenflügel die Kugeln, aus der Trommel herauszuspringen, indem sie dieselben stets wieder zurückwerfen, wenn sie in den Schraubengang gerathen.

Fig. 2., Bd. 274, S. 398

Die nach dem Patente Nr. 22838 gebaute Mühle (Körner und Schulte in Leipzig) hat lose gelagerte Hartguſswalzen. Das gemahlene Material verläſst durch seitliche Kegelsiebe den Zerkleinerungsraum.

Die Rheinisch-Westfälische Roburitgesellschaft Korfmann und Franke in Witten a. d. Ruhr stellt Roburitpatronen (D. R. P. Nr. 39511 und Nr. 43866) und Sicherheitszünder für Zündschnüre (D. R. P. Nr. 43117) aus. Elektrische Zünder und Zündmaschinen sind von A. Bornhardt in Braunschweig ausgestellt (vgl. Ausstellung der Bergwerksdirektion Saarbrücken).

Eine äuſserst interessante, direkt wirkende Wassersäulenmaschine mit selbstregulirender Kolbensteuerung zum Betriebe von Fahrkünsten hat C. Kley in Bonn in einem betriebsfähigen Modell, Beschreibung und