Text-Bild-Ansicht Band 274

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unterscheiden sich die Matrizen für die verschiedenen Buchstaben durch ihre Dicke, wie auch durch die Anzahl der zahnförmigen Einschnitte d, die zur richtigen Vertheilung der Matrizen nach dem Gebrauche in ihre zugehörigen Rohre dienen.

Fig. 5., Bd. 274, S. 476

Durch den Anschlag der Tasten fällt die unterste Matrize in eine geneigte Rinne, in welcher sie, von Drähten geführt, abwärts gleitet, getrieben von einem Luftstrom, der durch ein Rohr (Textfigur rechts) von einem Gebläse zugeführt wird. Die Matrize bleibt endlich vor der in Fig. 15 Taf. 24 ersichtlichen beweglichen Wand u stehen, welche jedesmal um die Breite einer Matrize vorrückt. Sobald ein Wort gesetzt ist, wird eine Spatie von der in Fig. 16 und 17 gezeigten Gestalt aus dem Behälter H (Fig. 15) eingeführt, und ein neues Wort wird begonnen, bis eine Zeile fertig ist. Diese kann der Setzer mit einem Blicke lesen, indem, wie erwähnt, jede Typenform einen Index-Buchstaben auf der dem Beobachter zugekehrten Seite trägt. Findet der Setzer einen Fehler, so kann er die falsche Matrize herausnehmen und durch die richtige ersetzen. Hierauf werden die Matrizen zwischen die herab bewegten Arme JJ1 (Fig. 15) gefaſst und es erfolgt das Ausschlieſsen der Zeile in folgender Weise. Die Spatien (Fig. 16 und 17)