Text-Bild-Ansicht Band 273

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Sägeblattes um einen Zahn möglichst rasch am Hubwechsel der Schlitten., sowie es selbstverständlich ist, daſs die Vorschubgröſse regelbar sein muſs. Bemerkenswerth ist noch die Aufspannvorrichtung für das Sägeblatt. Der Aufspannrahmen ist um die vordere stehende Steuerwelle in Schräglagen zur Hubrichtung der Stöſsel stellbar, so daſs der Schleiffläche des Sägezahnes eine beliebige Neigung zur Blattebene gegeben werden kann, während durch Verstellung des Spannbolzens nicht nur gebührende Rücksicht auf den Blattdurchmesser der Säge genommen wird, sondern vermöge der feinen Stellspindel auch der Andruck an die Werkzeuge gehörig zu bemessen ist.

Auſserdem wird die schärfende Feile beim Rücklaufe aus dem Eingriffe gehoben, was mittels eines federnden Schloſsgriffes und entsprechender Anschläge erfolgt.

Pr.

R. Peacock's Schleifmaschine für Rundlöcher.

Mit Abbildungen auf Tafel 13.

Zum Ausschleifen bezieh. Richtigstellen von Bohrungen mittels des Schleifrades baut Peacock in Manchester eine Maschine mit doppelt excentrisch gelagerter Schleifspindel, wodurch es möglich wird, die Berührungslinie des kreisenden und zugleich achsial schwingenden Schleifrades in beliebig groſsen Kreisen zu führen.

Nach dem Englischen Patent Nr. 696 vom 24. Januar 1888 bezieh. Engineering vom 20. April 1888, Bd. 45 S. 399, sind auf dem stellbaren Lagerschlitten (Fig. 8) ein Seil- und ein Kurbeltriebwerk angeordnet, während im eigentlichen Spindellager eine Büchse A sich vermöge eines Schneckentriebwerkes langsam um ihre Achse dreht. Um dieselbe Achse dreht sich, durch den Längs- und Verschiebungskeil H mitgenommen, die Büchse b, welche zwischen Bunden den Hebel R faſst, welcher durch das Kurbeltriebwerk l, m der Büchse b eine schwingende Längsbewegung ertheilt und zugleich vermöge eines Gegengewichtes p das ganze Spindelwerk entlastet.

In der Büchse b (Nebenfigur zu Fig. 8) ist eine zweite Büchse c, durch ein Handrad mit Gegenmutter f excentrisch stellbar, während zu c excentrisch die durch die Seilrolle i getriebene Schleifspindel d mit dem Schleifrad E lagert. Hierdurch wird die kreisende Schleifrolle mit einem berührenden Element im Kreise herumgeführt, dessen der Lochgröſse entsprechender Durchmesser durch die excentrische Einstellung durch das Handrad f bestimmt wird.