Text-Bild-Ansicht Band 12

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Stämpeln zu helfen. Fig. 9. ist eines der Gehäuse, an welchem die Vorsprünge abgenommen dargestellt sind, und welches an der Scheidewand mit mehreren Bolzen, wie in Fig. 1, 2, 3, befestigt ist.

Diese Maschine ist auf keine bestimmte Größe beschränkt; es wird also diese leztere von der Kraft abhängen, die sie äußern soll. Das Verhältniß der Durchmesser der Blöke zu der Höhlung der Gehäuft, so wie die Breite der Stämpel ist durchaus willkührlich. Wenn man es wünscht, kann eine gewöhnliche Verdichtungs-Luftpumpe und auch ein Flugrad angebracht werden, was aber nicht unumgänglich nothwendig ist.

Wenn die Maschine in Thätigkeit gesezt wird, so erzeugt sie zuvörderst eine umdrehende Bewegung, welche sich bei jedem Maschinenwerke, das eine Radbewegung fodert, anbringen läßt. Da der Dampf in beiden Gehäusen auf die auf- und niedersteigenden Stämpel gleichzeitig wirkt, so entsteht dadurch eine ununterbrochene wirkende Kraft ohne jene Stöße, die bei dem abwechselnden Stämpelspiele der gewöhnlichen Maschinen unvermeidlich sind, hervorzubringen. Eine solche Maschine, wie die gegenwärtige, ist demnach einfacher in ihrem Baue, wirthschaftlicher in Hinsicht auf Verbrauch des Dampfes, und äußert, im Verhältnisse zu ihrer Größe, weit mehr Kraft als irgend eine andere Dampfmaschine.

L. Gewisse Verbesserungen an Destillir-, Siede- und Abdampfungs-Apparaten verschiedener Arten von Flüssigkeiten, worauf Sir Anton Perrier, Knigt zu Cork im K. Irland, sich am 27. Jul. 1822 ein Patent geben ließ.

Aus dem London Journal of Arts Nro. 32. S. 65.

Mit Abbildungen auf Tab. VII.

Die Absicht bei dieser Erfindung ist, die Flüssigkeit, auf welche während der Destillation gewirkt werden soll, langsam