Text-Bild-Ansicht Band 13

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Das Eigene und Ausgezeichnete an dieser Erfindung ist im Wesentlichen Folgendes: das Gehäuse der Uhr als befestigt angenommen, hat die Unruhe, außer ihren Schwingungen nach Vorwärts und Rükwärts (welche durch das Triebrad und die Elasticität der Spiral-Feder hervorgebracht werden) hinsichtlich auf das Gehäuse eine stätige umdrehende Bewegung um eine feststehende Achse, welche von der bewegenden Kraft abhängt, so daß der Anfang der schwingenden Bewegung der Unruhe für jeden gegebenen Augenblik gefunden wird, z.B. für Mittag wird er mit einem gewissen Puncte des Umfanges des befestigten Gehäuses correspondiren; 1–2 Secunden etc. nach Mittag wird der Anfang der Schwingung mit anderen Puncten correspondiren: dieß ist Dasjenige, was Hr. Brégue: zu erreichen wünschte.

XV. Verbesserung bei dem Einlegen eiserner Röhren. Von Georg Vaux zu Philadelphia.

Aus dem VI. B. 1. St. von Silliman's American Journal of Science and Arts. In Gill's technical Repository. N. 22 S. 161. (Im Auszuge).

Als man in America anfing für die Wasserleitungen der Städte zu sorgen, fand man es für nöthig, sich mit Hrn. Walker, dem Werkmeister der neuen Wasserleitungen zu London, in Correspondenz zu sezen, und das Resultat dieser Correspondenz und der, nach Anleitung des Hrn. Walker unternommenen, Wasserleitung ist: daß Röhren von Gußeisen allen übrigen Arten von Röhren vorzuziehen sind; daß man denselben jeden verlangten Durchmesser, selbst einen von zwei bis drei Fuß, geben kann; daß ihre Stärke, selbst bei einer geringen Dike der Wände, jedem Druke zu widerstehen vermag, indem 3/4 Zoll für Röhren von 20 Zoll im Durchmesser, 3/8 Zoll für Röhren von 10 Zoll, und 3/16 für Röhren von 5 Zoll im Durchmesser hinreichen; daß der Druk einer Wasserhöhe von 140 Fuß ungefähr 62 Pfund auf den Quadrat-Zoll beträgt, also viel weniger als ein Zehntel