Text-Bild-Ansicht Band 13

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zu Droitwich als Salzpfanne bei 226° Fahrenh. (86° R.) im Gange ist, zu besehen. Er hat 2 Pfannen von 37 Fuß Länge und 10 Fuß Breite, und erzeugt mit denselben 4 Mahl mehr Salz, als man auf gleich großen Pfannen nach der älteren Methode gewinnt. Er erspart dabei 2/3 Brenn-Materiale, und verhältnißmäßig auch an Arbeitslohn. Es bildet sich bei ihm kein sogenannter Pfannenstein, der die alten Pfannen so sehr verdirbt, und er hat an seinen Pfannen beinahe nie eine Reparatur nöthig.

XXVIII. Beschreibung einer Vorrichtung, mittelst welcher jedes Schiffs-Both ein Rettungs-Both werden kann. Von Heinr. Gordon, Esqu., Capitän auf der K. Flotte.

Aus den Transactions of the Society for the Encouragement of Arts etc. im Repertory of Arts, Manufactures etc. January 1824. S. 92. (Im Auszuge).

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Die Menge Schiffbrüche, die vor zwei Jahren Statt hatten, und die vielen Leichen, welche die See, in Folge derselben, an das Ufer trieb, veranlaßten den Hrn. Capitän, Gordon, (dem die Gesellschaft für diese Mittheilung die silberne Vulcan-Medaille verehrte) die sogenannten Rettungs-Bothe einer nochmahligen Untersuchung zu unterwerfen. Er bereiste in dieser Hinsicht die beiden Häfen, in welchen man Rettungs-Bothe hält, Bristol und Rye, und fand diese Boche viel zu schwer; sie fordern zu viel Bemannung im Sturme, und es ist zu gefährlich sich bei hohen Wogen dem verunglükten Schiffe mit denselben zu nähern.

Er dachte daher folgende Vorrichtung aus, welche sich nöthigen Falles an jedem Boche anbringen läßt, und die er in einem