Text-Bild-Ansicht Band 13

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wird aller ungleiche Druk auf die Rinde vermieden, und die Arbeit sieht nett aus. (Gill technical Repository Januar 1824. S. 50.

Ueber Weiden-Pflanzungen

theilte Hr. Gill in seinem technical Repository, N. 24. S. 407. die treffliche Abhandlung des Hrn. Joh. Shirreff aus dem 21. B. der Transactions of the Society for the Encouragement of Arts mit, welche dem Hrn. Verfasser dafür die goldene Medaille im Werthe von 30 Guineen zuerkannte. Da diese Abhandlung so viele Local-Verhältnisse enthält, daß selbst ein Auszug aus derselben ohne Rüksicht auf diese unverständlich seyn würde, so müssen wir uns begnügen, diejenigen unserer Leser, welche an der Weiden-Cultur besonderes Interesse haben könnten, vorzüglich aber die Forst-Männer, die Wasserbaubeamten und Festungs-Commandanten, hierauf aufmerksam zu machen. Hr. Shirreff hatte durch seine Art, Weiden zu bauen von 4 1/2 Acres (ein Acre ist 1125 □ Wien. Klafter) einen jährlichen Netto-Ertrag von hundert Guineen, und dieß von einem Grunde, der vorher beinahe zu nichts zu brauchen war.

Ueber den Bau der Möhren (gelben Rüben)

hat Hr. Gill in seinem Repository, January 1824, S. 30, eine Abhandlung des Esqu. Wilh. Wallis Mason aus den Transactions of the Society for the Encouragement of Arts etc. 23. B. 33. mitgetheilt, welche einige sehr interessante Notizen über Bau, Wartung und Pflege dieser bei uns zu wenig als Viehfutter gekannten und benüzten Wurzel enthält. Der Raum unserer Blätter gestattet uns nicht, dieselbe unseren Lesern mitzutheilen; wir müssen uns bloß darauf beschranken, die Landwirthe auf dieselbe aufmerksam zu machen.

Ueber frühes Ernten

findet sich im Repertory of Arts and Agriculture, März 1824 S. 240 ein sehr interessanter (aus dem Farmer's Magazine entlehnter) Versuch mit der Gerste, welche in sechs verschiedenen Perioden vom 11. August bis 11. September auf demselben Fleke eines Gerstenfeldes geschnitten wurde. Die Versuche sind für eine etwas frühere Ernte, als bei voller Reise, ausgefallen, indem das Stroh besser bleibt, und weniger Gefahr wegen der im späteren Herbste eintretenden schlechten Witterung zu besorgen ist.

Ueber die Geschichte der Wässerung der Wiesen

findet sich ein interessanter Beitrag in der Bibliotheca italiana, Novembre 1823 (versandt am 22. December) S. 279.

Neueste italienische Litteratur.

  • Rapporto del Pf. Luigi Canali sopra i paragrandini di Tholard, sui vantaggi che posson far e sullo teorie di l' Apostole (im Giornale Arcadico di Roma, Quáderno 57°).
  • Le egloghe pescatorie di Azzio Sincero Sannazaro napolitano, reccaté in versi italiani dal Cav. Luig. Biondi. 8. Torino 1823. (Ein artiges Lehrgedicht über den Fischfang).