Text-Bild-Ansicht Band 16

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um seinen Mittelpunkt, D, schwingt. Die Verbindungs-Stange, B, ist mit diesem Baume, c, an dem Ende desselben mittelst eines Gelenkes verbunden, und an dem anderen Ende auf dem Kurbel-Stifte in der Scheibe, A, befestigt, welche mehrere Löcher, in verschiedener Entfernung von dem Mittelpunkte, F, F, F, besizt, um die Menge des aufzupumpenden Wassers nach dem stärkeren oder schwächeren Zuge an der Pumpenstange, E, zu reguliren. Die Scheibe, A, ist auf einer Achse befestigt, an deren anderem Ende ein Flugrad angebracht ist, nebst einem Griffe, der mit dem Gewichte, W, an dem äußeren Ende des Baumes sich dreht, C, ist oben mit einer Stellschraube versehen, wodurch es dem Mittelpunkte näher gebracht, oder weiter von demselben entfernt werden kann, je nachdem man es nöthig findet. Er muß so gestellt werden, daß er mit der Pumpenstange in Gleichgewicht steht, und die Hälfte der Wassersäule gehoben ist.

Mit einem Rade und einem Triebstoke schöpfte ein Mann mit dieser lezten Vorrichtung 7 Gallons in einer Minute aus einer Tiefe von 120 Fuß mit der größten Leichtigkeit.

Hierüber bemerkt Hr. Bennetti in Nro. 64 des Magazines S. 121, daß die erste Methode schon seit 20 Jahren bekannt und sehr gemein ist. Daß Fig. 36, sehr gut seyn mag, wo Raum genug da ist; daß es aber, statt des Gegengewichtes, W, weit besser ist, zwei Cylinder und zwei Pumpen-Stangen zu haben, die abwechselnd auf und nieder steigen, wodurch man in derselben Zeit doppelt soviel Wasser bei gleicher Arbeit erhält, ohne mehr Raum nöthig zu haben. Daß Fig. 37 endlich eine Erfindung des sel. Hrn. Watt ist, und daß zu Lincoln bereits solche Pumpen vorhanden sind.

LXII. Hrn. Vanryde's Maschine, um Wasser in die Höhe zu treiben.

Aus dem Mechanic's Magazine. 20. Nov. 1824. N. 65. S. 137.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

A, in Fig. 27, ist ein starker Wasserbehälter. B, eine Luftpumpe, welche die Luft, in den Behälter, A, drükt. C, eine Röhre,