Text-Bild-Ansicht Band 17

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LXXIV. Neue verbesserte Methode, den Rauch zu verzehren oder zu zerstören, worauf Rob. Higgin, Shawl-Fabrikant zu Norwich, sich am 23. August 1824. ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Jounal of Arts and Sciences. N. 52. S. 237.

Diese Methode, den Rauch zu verzehren, (welche mit jener des Hrn. Gg. Stratton, Lond. Journ. V. B. S. 174. einerlei zu seyn scheint, oder derselben sehr nahe kommt), besteht in einem Neben-Ofen, welcher an irgend einem schiklichen Orte in den Zügen, die von dem gewöhnlichen Ofen unter dem Kessel einer Dampf-Maschine, einer Brau-Pfanne, Färber-Küppe u. d. gl. her laufen, angebracht ist. Der Patent-Träger hat, bei der Mannigfaltigkeit der Formen der Kessel, keine Abbildung beigefügt, sondern sagt bloß, daß jeder verständige Baumeister wissen wird, wie dieser Neben-Ofen an dem Zuge so anzubringen ist, daß aller Rauch und Dampf, der aus dem Haupt-Ofen herkommt, so durch diesen Neben-Ofen durchzuziehen gezwungen ist, daß er in demselben vollkommen verbrannt und zerstört wird.

Es ist also nöthig, solche Luftzüge unter dem Roste des Neben-Ofens anzubringen, daß soviel frische Luft hinzukommen kann, als zur Unterhaltung der Verbrennung nothwendig ist. Der Patent-Träger schlägt vor, in diesem Neben-Ofen Cokes, Cinders, oder solches Brenn-Material zu brennen, aus welchem bei dem Verbrennen wenig Rauch entsteht.

LXXV. Verbesserung bei der Papiermacherei, worauf Louis Lambert, Gentleman zu Paris, N. 10, rue de la Gout, gegenwärtig zu London, Cannon-Street, N. 29, sich am 23. November 1824. ein Patent ertheilen ließ.

Aus Gill's technical Repository Jun. 1825. S. 379.

Der Patent-Träger verfertigt Papier aus Stroh, von welchem er die Knoten wegschneidet. Das geschnittene Stroh