Text-Bild-Ansicht Band 19

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werden sollte, so daß der Schneider darnach geführt werden konnte. Die nächsten Figuren zeigen diese Geräthe im kleinsten Detail sammt allem Zugehöre in einem Viertel ihrer natürlichen Größe.

Fig. 15. zeigt den Schraubenstok von oben, mit Hinweglassung der Handgriffe, für welche hier kein Raum war; das ganze Instrument ist 6 Fuß lang. Fig. 16. zeigt es von der Seite, wo ein Handgriff und ein Theil des Stokes weggelassen ist, um die Stämpel und die übrigen Theile desto deutlicher zu zeigen. Fig. 17. ein Durchschnitt des Stokes und eines Stämpels nach der punctirten Linie, AB, in Fig. 15. Fig. 18. ein Quer-Durchschnitt durch die Mitte des Stokes etc. nach der Linie, CD, in Fig. 15. In allen diesen Figuren bezeichnen dieselben Buchstaben dieselben Gegenstände.

Da die Art, wie der Stok hergerichtet wird, bereits oben beschrieben wurde, bleibt nur die Angabe der sinnreichen Weise übrig, nach welcher Hr. Keir den Schneider an den Stämpeln anbrachte, und die Vorrichtung, die er an denselben traf, um sie für Schrauben mit vierekigen Gangen tauglich zu machen. EE, sind die beiden harten Stahl-Cylinder, auf welchen der Stok sich schiebt, wie Fig. 17. zeigt. Diese Cylinder haben messingene gerändelte Köpfe, FF etc. an jedem Ende, mittelst welcher man sie ausziehen kann, wenn es nöthig ist, um die Stämpel, G und H, herauszunehmen. Diese sind bedeutend diker als gewöhnlich, damit sie den Cylinder, der zur Schraube geschnitten werden soll, kräftiger festhalten können. Die Theile der Faden oder Gange innerhalb derselben sind viel seichter, als gewöhnlich, und, wie bereits bemerkt wurde, nur bestimmt, leicht in den Cylinder einzugreifen, jedoch hinlänglich tief, um den Schneider mit Sicherheit leiten zu können, wenn er die Furchen ausarbeitet. An dem Stämpel, G, ist auch jener Theil des Fadens, der von dem Mittelpunct, I, (Fig. 17.) bis an das Ende an der Seite hinläuft, weggeschnitten, so daß eine schneidende Kante in der Mitte dös Stämpels entsteht. Auf dem anderen Stämpel, H, wird der Schneider, J, befestigt, und auf folgende Weise geleitet. In Fig. 19. ist dieser Stämpel, H, besonders abgebildet, wie er zur Aufnahme des Schneiders, J, hergerichtet ist. Er ist oben von, K bis L, schief zugefeilt, nach der Neigung des Schraubenfadens, und oben ist quer durch die Mitte ein Einschnitt zur Aufnahme des Schneiders, J, angebracht