Text-Bild-Ansicht Band 19

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wie man in der Ansicht von oben, Fig. 15. sieht. Figur 20. zeigt diesen Schneider und Stämpel mit einer Dekplatte, M, die durch zwei Schrauben festgehalten wird, um den Schneider, J gehörig zu befestigen. Diese Platte, M, ist in Fig. 21. besonders, und von oben gesehen dargestellt, und in Fig. 22. von unten mit einem seichten, querdurchlaufenden. Einschnitte versehen, zur Aufnahme der oberen Seite des Schneiders, J, innerhalb desselben. Der Schneider, J, ist einzeln in Fig. 23. von oben dargestellt. Die Neigung seiner Schneide, bei N, sieht man in Fig. 24., wo derselbe von der Seite dargestellt ist. Figur 25. zeigt denselben vom Ende her. Dieser Schneider, J, wird von Zeit zu Zeit, wo er in Thätigkeit ist, durch die Schraube, O, vorwärts geschoben, die durch den Bügel, P, geleitet wird, welcher mittelst zweier Schrauben auf den Rüken des Stämpels, H, aufgesezt ist. Dieser Bügel ist in Fig. 26 und 27. als an dem Stämpel befestigt dargestellt: von innen gesehen, und einzeln dargestellt, zeigt ihn Fig. 28. QQ, sind die beiden Schrauben, welche die Stämpel auf den zu schneidenden Cylinder sezen. R, in Fig. 29. ist ein cylindrischer Räumer, den Fig. 30. im Durchschnitte zeigt: Hr. Keir bedient sich desselben zur Vollendung der Furchen in den Kamen der für diesen Stok bestimmten Stämpel, in ihren Stellen in dem Stoke: die Spize von R, läuft etwas verdünnt zu. Fig. 31. ist einer der stählernen Cylinder-Stifte, E, mit dem messingenen Kopfe, F, besonders dargestellt.

Hr. Keir meynt, es wäre gut, schneidende Zähne auf dem oberen Theile der leitenden Kanten der Stämpel zu bilden, wie Fig. 32. bei, SS, zeigt, wo ein Theil des Stämpels in größerem Maßstabe dargestellt ist: dadurch könnte das Metall in feine Faden zertheilt werden, statt daß es in breiten Spänen abfällt, wie gegenwärtig, wodurch die Wirkung der Stämpel sehr erleichtert würde. Die unteren Theile will er jedoch vierekig und ganz lassen.

Hr. Keir verfertigte seine Schraubenstöke aus dem besten schwedischen Eisen, und härtete sie in der Cämentbüchse. Er hat vier derselben, alle von verschiedener Größe: der zulezt beschriebene ist der größte.

Wir werden nächstens noch einige andere verbesserte Methoden anderer sehr verständiger Mechaniker aus unserer Bekanntschaft angeben, nach welchen man Schrauben mit vierekigen Gängen