Text-Bild-Ansicht Band 20

Bild:
<< vorherige Seite

dem kreisförmigen Gange zwischen den Stämpeln und dem Cylinder fortläuft, und sich durch die Röhre, g, in den Verdichter oder die Atmosphäre entleert.

Man kann diesen Grundsaz noch auf verschiedene Weise abändern, und der Patent-Träger meynt, daß jeder Mechaniker denselben den Umständen wird anpassen können.137)

CXIV. Neue Art eine zum Treiben der Maschinen anwendbare Kraft zu erhalten, worauf Edw. Jordan, Mechaniker zu Norwich, sich am 18. Jun. 1824 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of Arts. N. 64.

Mit Abbildungen auf Tab. VII.

Der Zwek des Patent-Trägers ist, eine immerwährende Bewegung (oder was man Perpetuum mobile nennt), durch Anwendung eines gewissen Mechanismus zu erhalten, welcher durch die Schwimmkraft von Luftgefäßen in Wasserbehältern in Thätigkeit gesezt wird.

Fig. 17. zeigt diesen Apparat. Eine Wand der Cisternen ist abgenommen, um das Spiel der darin enthaltenen Theile zu zeigen. aa, und bb, sind zwei Cisternen, die mit Wasser gefüllt, und mittelst eines schiklichen eisernen Gestelles, cc, auf welchem eine gabelförmige Stüze aufgestellt ist, die den Schwingbalken oder Hebel, dd, trägt, fest unter einander verbunden sind. An den Enden dieses Schwingbalkens sind, mittelst Zapfen-Gefüges, die hängenden Rahmen, eez, und ffx, eingefügt, die bei ihrem Auf- und Niedersteigen von den Walzen, yy, geleitet werden, die an den Seiten der Cisternen laufen. ggggg, sind fünf wasserdichte Gefäße, oder cylindrische mit Luft gefüllte Gefäße, die ganz unter die Oberfläche des Wassers in der Cisterne, aa, versenkt sind. hhhhh, sind fünf ähnliche Gefäße in der Cisterne, bb, untergetaucht. Durch diese Gefäße laufen Achsen, und an den Enden derselben sind Gegenreibungs-Walzen,

137)

Wir wünschen sehr zu wissen, ob Versuche mit dieser Maschine angestellt wurden, und welches Resultat sie gewährten. A. d. Ueb.