Text-Bild-Ansicht Band 21

Bild:
<< vorherige Seite

XCVI. Verbesserung an Masten, worauf Th. Rich. Guppy, Gentleman zu Bristol, sich am 4. November 1824 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of Arts. Juni 1826 S. 308.

Mit Abbildungen auf Tab. VIII.

Diese Verbesserung besteht in Querstangen, welche von den Seiten des Schiffes aufsteigen, und den obersten Mast tragen, statt daß dieser durch einen eigenen unteren Mastbaum gestüzt wird. Der Patent-Träger scheint selbst mit sich noch nicht ganz einig über das Detail der Ausführung, und bemerkt, daß ein gebildeter und geschikter See-Mann für jeden Fall die beste Methode angeben wird, diese Idee auszuführen.

Tab. VIII. Fig. 31. zeigt ein Fahrzeug im Durchschnitte, an welchem solche Krüken-Maste, a, a, angebracht sind. Diese Maste sind unten an den Seiten des Schiffes mittelst einer eisernen Fassung befestigt, welche bei, b, b, Gewinde hat, um die Maste nach Bedarf rükwärts oder vorwärts zu neigen. Diese Maste, oder vielmehr diese Stangen müssen in der Nähe der Kreuzhölzer zusammenstoßen, und können daselbst auf verschiedene Weise verbunden werden.

Eine von dem Patent-Träger vorgeschlagene Vereinigungs-Weise ist in Fig. 32. dargestellt. Die Stangen können indessen auch noch weiter aufwärts laufen, wie in Fig. 33., und daselbst, wie bei, d, besonders gekreuzt seyn, so daß sie noch einen hinlänglichen Ruheplaz für den oberen Mast, und für das übrige Zugehör des oberen Takelwerkes übrig lassen.