Text-Bild-Ansicht Band 30

Bild:
<< vorherige Seite

das Rad wieder in Umlauf gesezt wird, das Tuch von, c, abgewunden und auf, b, aufgewunden wird. Auf diese Weise wird das Tuch abwechselnd auf jede Walze, b, und, c, aufgewunden, bis man glaubt, daß es hinlänglich gefärbt ist. Dann wird es auf die Walze, b, aufgewunden, und nachdem es von dem Tuche, c, losgemacht wurde, wird es zwischen die Walzen, e, und, f, gebracht, und an der Walze, h, befestigt. Nun wird der Stift aus dem Rade, b, gezogen, und dieses wird, wenn es in Bewegung gebracht ist, die Walze, h, mittelst des Rades auf, c, und des kleinen Rades, k, drehen, so daß das Stük auf der Walze, h, aufgezogen wird, nachdem es bereits einen großen Theil seiner Nasse durch den Druk der Walzen, e, f, verloren hat. Wenn das Ende auf der Walze, s, erscheint, wird die lange Nadel, die dasselbe an dem Tuche von, b, befestigt, herausgezogen, und die Walze, h, aus den Gabeln des Hebels, l, gehoben, und wieder durch eine ähnliche ersezt.

LXXI. Ueber Filtrirmaschinen mit doppeltem Laufe, von Hrn. Zeni.

Aus den Annales maritimes et colon. Aug. Sept. 1827. S. 211 und 212 im Bullet. d. Sc. techn. Juli, S. 21.

Mit Abbildungen auf Tab. IV.

(Im Auszuge)

A, B, C, D, (Fig. 6) sind zwei concentrische Fässer. Eines derselben ist unten mit einem Boden versehen, wie, A, B, das andere, C, B, hat einige Ausschnitte an dem unteren Ende der Dauben. Der Sand ist in übereinander liegenden Schichten eingetragen, wie die Figur zeigt. In, a, a, a, liegt grober Flußsand; in, b, b, b, b, feiner gut geschlagener Flußsand; in, c, ein Gemenge aus feinem Flußsande und Kohlenstaube zu gleichen Theilen und gut eingeschlagen. Die durchlöcherte Bühne, E, F, nimmt das Wasser auf, das man in den inneren Raum des Filtrirfasses gießt, und hindert dasselbe während seines Falles die oberste Lage Sandes in Unordnung zu bringen.

Man füllt die Höhlung des Fasses bis oben. Das Wasser steigt durch die übereinander liegenden Sandschichten hinab, und bis zum Hahne wieder herauf durch den Sand, der in den Zwischenräumen zwischen beiden Fässern eingeschlagen wurde.

Um diese Filtrirmaschine während langer Zeit gut zu erhalten, ohne sie zerlegen zu müssen, verfahrt man auf folgende Weise: man nimmt das durchlöcherte Brett, E, F, heraus, und füllt den Zwischenraum zwischen beiden Fässern mit reinem Wasser aus. So wie das Wasser durch den Sand in diesem Zwischenraume hinab und in der Mitte des inneren Fasses emporsteigt, gießt man frisches Wasser nach,