Text-Bild-Ansicht Band 33

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der Forderung, die zur Ausbesserung des „Buckingham-Pallastes“ (Buckingham-Palace) gestellt wurde, bewunderte, und über seine Sparsamkeit erstaunte, wer hätte da glauben sollen, daß ein einziger Bogen dieses Gebäudes, abgesehen von dem ganzen übrigen Pallaste, mit 50,000 Pfd. Sterl. (600,000 fl.) in das große Buch des Schiksales eingeschrieben werden müßte! Das Aergste, bei dieser unverschämten Verschwendung des Hrn. Baumeisters Nash, ist der Umstand, daß er sich etwas darauf einbildet, den Marmor zu diesem Bogen um 9000 Pfd. (108,000 fl.) herbeigeschafft zu haben: eine solche Rechnung erinnert an Sir John Falstaff's Zeche im Wirthshause: Brot: Ein Pfennig; Madera: sechzehn Gulden. Die Gesammt-Summe des Ueberschlages zur Ausbesserung des Pallastes Buckingham war: 250,000 Pfd. Sterling. Nun ist aber bereits über eine halbe Million ausgegeben (6 Millionen Gulden), und wahrscheinlich wird, nach Vollendung dieser Correctur, wenig von Einer Million Pfund Sterling übrig bleiben. Hierüber wird Niemand sich wundern, wer da weiß, wie Hr. Nash haut, und wer seine Contracte kennt. Als Architekt ist er bloßer Probierer. Er führt einen Bau auf, ohne zu ahnen, welcher Effekt herauskommen wird, und herauskommen muß, nachdem er denselben vollendet hat. Wenn er endlich sieht, daß das, was er aufbaute, abscheulich ist, reißt er den Plunder ein, und baut einen anderen dafür auf. Als Belohnung für ein solches offenes Eingeständniß seiner begangenen Fehler erhält er, zu den außerordentlichen Ausgaben die sein – Genie veranlaßte, noch Commissions-Gelder. Solcher Gnaden erfreut sich derjenige, dem Einfalt des Geistes zu Theil geworden ist! Man ist im Hause der Gemeinen einstweilen nicht tiefer eingedrungen in die Rechnungen; die vielen Tafeln und Gesellschaften werden aber eines Tages tiefer eindringen lassen. Allerdings kann der König, wie jeder Privat-Mann, bauen, und für Nichts und wieder Nichts sein Geld zum Fenster hinauswerfen, wenn er Behagen daran findet; es ist unverschämt, wenn man darüber Klagen im Parliament erhebt; es ist aber eben so unverschämt, wenn man, wie Hr. Huskisson im Parliament, den Fuchsschwanz macht, und die Augen derjenigen, die sehen sollen, wo es fehlt, mit seinem feinhaarigen Schweife dekt. (Examiner. Galignani. N. 4441.)

Ueber Troken-Stuben, vorzüglich für Tuchmacher.

Ein Hr. HH. macht im Mech. Mag. N. 304. S. 268. die sehr gegründete Bemerkung, daß die meisten Troken-Stuben den Fehler besizen, daß sie zwar eine warme, aber zugleich auch feuchte, Luft in sich schließen, indem kein Luftzug in denselben unterhalten wird, und daß eine feuchte Luft nie gehörig und noch weniger schnell troknen kann. Er schlägt daher dieselbe Art von Luftheizung durch Erhizung von Röhren vor, die außer der Troken-Stube angebracht sind, und durch welche die auf ihrem Durchgange durch dieselben erhizte Luft in die Troken-Stube eindringt, welche wir bereits so oft empfohlen haben, und wünscht auf der entgegengesezten Seite die gehörigen Ventilatoren angebracht, so daß immer ein Strom trokener warmer Luft in die Troken-Stube einfährt, durch dieselbe durchzieht, und, nachdem er sich mit Feuchtigkeit beladen hat, an dem entgegengesezten Ende mit dieser zugleich frei und schnell hinausströmen kann. (Ein solcher heißer Luftstrom könnte auch, wenn man die Luft durch Röhren, die im Feuer unter einer Salzpfanne erhizt werden könnten ohne allen neuen Aufwand an Brennmaterial, durchziehen ließe, über einer Salzpfanne, und überhaupt über allen Abrauchungs-Gefäßen, mit großem Vortheile angebracht werden, um die Verdunstung zu beschleunigen. Ue.)

Werth der Baugründe in England.

Ein Acre Landes (= 1125 Wien. □ Klaft.) in der Nähe von London, dem Herzoge von Bedford gehörig, wurde um 4500 Pfd. (54,000 fl.) verkauft, während des Königs Baumeister königl. Grund in London den Acre um 360 Pfd. verkaufte.

Ueber die Werfte zu Bayonne

findet sich eine Notiz im Journal de Commerce, 4. Febr. 1829, und im Bulletin des Sciences technol. März S. 270., woraus erhellt, wie sehr die französischen