Text-Bild-Ansicht Band 33

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so wichtigen Materiale der englischen Regierung Krämpfe erregen muß.“

„Wenn man gegerbte Seile mit betheerten Seilen vergleicht, so ist dabei noch nicht viel gewonnen; denn die ersten Kenner in dieser Sache sind schon seit langer Zeit der Meinung, daß durch den Theer die Dauerhaftigkeit der Seile nur wenig oder gar nichts, die Stärke derselben aber durchaus nichts gewinnt; die in dem Theere enthaltene Säure beschleunigt, nach ihrer Ansicht, das Verderben des Seiles, und da das Seil durch den Theer steifer wird, so bricht es leichter. Wir haben oft gegerbte Segel auf kleinen Fahrzeugen gesehen, haben aber keine bestimmten Beweise, daß sie besser sind, als andere; es scheint uns, daß man hier von Häuten auf Segeltuch schließt, und daß dieser Schluß nicht ganz richtig ist, indem der Hanf kein Analogon für die Gallerte der thierischen Häute besizt, welche durch Gerbestoff unauflösbar wird: denn von diesem Umstande hängt die ganze Wirksamkeit dieses chemischen Processes ab.“

„Was die Unwirksamkeit des Theeres in Hinsicht auf Erhaltung der Seile betrifft, so wissen wir, daß man gegenwärtig auf der Seilerei der Regierung zu Woolwich Versuche mit einer Auflösung von Kautschuk Statt des Theeres macht; Versuche, die man nicht anstellen würde, wenn der Theer befriedigt hätte. Diese Versuche zeigten bisher guten Erfolg, nur Schade, daß das Material so theuer zu stehen kommt. Es läßt sich indessen erwarten, daß man auch diesen Nachtheil wird beseitigen können, indem: 1) wie wir hörten, nur wenig von diesem Materiale hierzu nöthig ist; 2) Kautschuk leicht in großer Menge aus unseren indischen Besizungen und aus Südamerica erhalten werden kann; 3) Steinkohlentheer-Oehl, ein gutes Auflösungs-Mittel desselben, in unerschöpflicher Menge bei uns zu haben ist; (siehe Hrn. C. Macintosh's Patent vom J. 1823 im Repertory II. Series. B. 46. S. 199. Polyt. Journ. Bd. XXII. S. 398.) 4) obschon wir das bei diesen Versuchen angewendete Auflösungs-Mittel nicht kennen, wir einen Firniß aus demselben kennen, in welchem Ein Pfund desselben für 70 Pfd. Leinöhl hinreicht, um diesem jezt so wohlfeilen Artikel alle Eigenschaften jenes elastischen Firnisses zu geben. (Das Verfahren bei der Bereitung dieses Firnisses, auf welchen Hr. Clark sich ein Patent ertheilen ließ, findet sich im 24. Bande, II. Series, S. 157, wo von Verfertigung elastischer mit Luft gefüllter Betten die Rede ist: eine Erfindung, die jezt bald mehr in Anwendung kommen wird, weil man sie zu anderen Zweken benüzen gelernt hat.)

Wir bemerken bei dieser Gelegenheit, daß, so viel wir wissen, in