Text-Bild-Ansicht Band 33

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Die Vermeidung der Notwendigkeit dieses Anstükelns mit der Hand (piecing) ist einer der Vortheile meiner Erfindung. Die erwähnten Wollenfließe werden, nachdem sie durch die Wirkung des Strekwerkes in Würste verwandelt wurden, in die Spinn-Maschine (Mule) gebracht, wo sie durch die Ziehe- oder Strek-Walzen weiter ausgezogen und in feines Garn gesponnen und gedreht werden, sowohl zur Kette als zum Eintrage des Flanelles und ähnlicher Zeuge, welche daraus gewebt werden sollen.

Da nun meine Fließe durch meine Anstükelungs-Maschine (piecing machine) (welche unten beschrieben wird) in ununterbrochener Länge fortlaufen, so werden sie (und dieß ist der zweite wesentliche Punkt meiner Erfindung) unmittelbar aus der Anstükelungs-Maschine in die Spinn-Maschine (Mule) übergetragen, und der Einwirkung der Ziehe-Walzen unterworfen, ohne daß sie vorläufig in das Strekwerk (billy) kommen, oder erst in Würste verwandelt werden. Dadurch, daß die Fließe mittelst der Strek-Walzen ausgezogen werden, ehe sie noch eine starke Drehung erhielten, und auf ein Mal zur Kette oder zum Eintrage gesponnen werden, so daß man das Garn auf der Stelle verarbeiten kann, wird die Arbeit abgekürzt, und es werden viele Kosten erspart.

Nachdem ich nun auf die Vortheile aufmerksam gemacht habe, welche durch meine Verbesserung bei dem Anstükeln der Wollen- und Baumwollen-Fließe erhalten werden, so wie bei dem Streken, Vorspinnen und Ausspinnen der Wolle und Baumwolle, will ich nun die Vorrichtung beschreiben, durch welche das Anstükeln der Fließe geschieht.

Fig. 11. zeigt die Maschine von der Vorderseite; Fig. 12. im Querdurchschnitt.

Diese Maschine ist zum Anstükeln von vier Reihen von Fließen bestimmt: durch eine ähnliche Vorrichtung kann aber auch eine beliebige Anzahl derselben auf ein Mal angestükelt werden. A ist die vordere oder die Speisungs-Walze oder Trommel der Kardätschen-Maschine: man sieht das Fließ auf seinem Wege von dieser Walze in aa. Dieser Punkt ist der Anfang meines neuen Apparates zum Anstükeln. B ist ein kleiner Cylinder, der parallel mir der Speisungs-Walze liegt, und die Fließe aufnimmt, so wie sie nach und nach von der großen Walze A abgegeben werden. Dieser kleine Cylinder wird von einem Rade in Thätigkeit gesezt, welches nur so viele Zähne besizt, daß der Cylinder eine halbe Umdrehung machen kann, während er ein ganzes Fließ von dem großen Cylinder A her aufnimmt. bb sind der Länge nach gedrehte Flächen, die in Folge des eigenen Baues und der Einrichtung des Aufnahms-Cylinders oder Behälters B, während