Text-Bild-Ansicht Band 33

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Diese Gestelle haben jedes zwei Füße aus Gußeisen und zwei Eicheln aus demselben Metalle, die auf den senkrechten runden Eisenstangen aufgegossen sind. Diese senkrechten Eisenstangen sind oben durch eine runde Querstange, unten durch eine flache eiserne Querschiene mit einander verbunden, und die Querstangen und Querschienen sind noch durch vier runde eiserne Stangen verstärkt, die oben und unten eingenietet sind.

Das ganze Bett wird noch durch einen Rahmen aus platten eisernen Schienen befestigt, welcher an seinen vier Eken zusammengenietet und mit Streifen oder Bändern aus dünnem Eisenbleche versehen ist, welche Streifen an ihren Enden umgeschlagen oder verdoppelt sind. Durch diese Bänder wird der Boden der Bettstätte gebildet.

Vier dieser Bänder sind, in der Breite der Bettstätte, gleich weit von einander entfernt angebracht, und laufen der Länge des Bettes nach hin. Zwölf ähnliche Bänder sind auf den Seitenleisten der Bettstätte angebracht, laufen nach der Richtung der Breite des Bettes, sind unter und über den vier anderen Längenbändern durchgeflochten und mit diesen, so wie mit den Leisten des Rahmens zusammengenietet.

Lezteres ruht auf zwölf Stüzen, wovon jede mit einem Loche versehen und innenwendig mit dem Gestelle der Bettstätte zusammengenietet ist. Zwölf Zapfen passen in diese Löcher, und halten so den Rahmen fest.

Damit das Bett nicht nachgibt, und die Seitenleisten nicht nach einwärts gezogen werden, wenn das Bett durch den Kranken beschwert ist, werden zwei runde eiserne Stangen eingenietet, die dem Gestelle die gehörige Festigkeit geben. Man kann die Bettstätte, da der Rahmen so zu sagen nur ein Stük bildet, nach allen Richtungen hin bewegen und auf den Boden schieben, ohne daß das Kopf- und Fuß-Gestell sich im Mindesten verschiebt, oder aus dem rechten Winkel weicht.

Erklärung der Figuren.

Dieselben Buchstaben bezeichnen dieselben Gegenstände.

Fig. 18. a, die Seitenleisten aus flachen eisernen Schienen.

Fig. 19. b, Verbindungs-Bolzen.

Fig. 20. c, Füße aus Gußeisen.

d, Sprizen aus runden eisernen Stangen zur Befestigung des Kopf- und Fuß-Gestelles: an diesen sind sie mittelst einer Schraube, an den Seitenschienen durch Nieten befestigt.

e, senkrechte Stangen aus rundem Eisen.

f, Eicheln als Verzierungen.

g, runde Eisenstangen am Kopf- und Fußgestelle.